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Corporate Social Responsibility E-mail
  
Monday, 08 February 2010 20:06
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Von der Notwendigkeit, auch im Tourismus gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen
 
Zugegebenermaßen erscheint der Tourismus nicht gerade als der schnellste Wirtschaftssektor, wenn es darum geht, neue Entwicklungen - technischer, wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Natur - zu adaptieren. Dies gilt auch für das Konzept der „Corporate Social Responsibility“ – kurz CSR. Bereits in den 50er Jahren diskutierte man in den USA über die „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“. Als Teil der Lissabon-Strategie der Europäischen Union wurde das Thema erstmals im Millenniumsjahr auf die politische Agenda gesetzt. Nun, beinahe eine Dekade später, scheint sich der Begriff CSR erstmals in den Köpfen jener Tourismusverantwortlichen festzusetzen, die Weitblick besitzen und soziale Verantwortung als Voraussetzung für den erfolgreichen Fortbestand wirtschaftlichen Handelns erkennen. Das auf Freiwilligkeit beruhende Konzept weist also einen starken Nachhaltigkeitscharakter auf und deckt als solches sowohl ökologische als auch ökonomische und sozio-kulturelle Dimensionen ab. In anderen Branchen haben bereits viele Unternehmen CSR-Beauftragte engagiert, die Nachhaltigkeitsberichte publizieren und so das Interesse des Unternehmens am Gemeinwohl dokumentieren. Wie könnte dies im Tourismus aussehen? Notwendigkeit oder Luxus? Oder besteht gar die Gefahr, das Konzept der CSR als Mittel zur Imagepolitur zu instrumentalisieren, um somit eine neue Art des Reputationsmanagements zu etablieren? Kritikern ist nicht von der Hand zu weisen, dass das CSR-Engagement schnell zum geschickten Marketinginstrument missbraucht werden könnte. Derartiges Handeln würde natürlich den Gedanken der Nachhaltigkeit – auch im Eigeninteresse – ad absurdum führen und lediglich kurzfristigen Erfolg versprechen. Wenngleich die Tourismuswirtschaft sehr heterogen und klein strukturiert ist, was die Handlungsfähigkeit des Einzelnen begrenzt hält, so entsteht durch das destinationsweite Commitment, also das einheitliche, zielgerichtete Handeln der einzelnen touristischen Akteure in Summe, ein umso größerer Hebel. Dabei geht es nicht um vereinzelte gute Taten, sondern vielmehr um soziales und ökologisch verantwortungsvolles Handeln im Bereich des Kerngeschäfts touristischer Unternehmen. Corporate Social Responsibility ist demnach als Unternehmens- bzw. Destinations-Strategie zu verstehen, die entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette ihren Einsatz finden kann.  So kann CSR beispielsweise bereits bei der Informationsphase über ein Reiseziel ansetzen, indem Hinweise zum Verbraucher- bzw. Konsumentenschutz gegeben werden.  Bei der An- und Abreise unterstützten klimafreundliche Transportmittel und optimierte Mobilitätskonzepte ökologische Nachhaltigkeitsaspekte ebenso wie die soziale Dimension, indem die Bereisten vor zu viel Verkehr, Lärm und Emissionen geschützt werden. Vor Ort unterstützen Umweltmaßnahmen auf Leistungsträgerebene den nachhaltig ausgerichteten Naturschutz und angemessene Arbeitsbedingungen sichern Rechte der Mitarbeiter. Gerade die soziale Dimension wird oftmals unterschätzt, doch sollten nicht schon längt die Alarmglocken läuten, wenn zahlreiche Studien belegen, dass beispielsweise die Selbstmordrate in tourismusintensiven Destinationen signifikant höher ist als anderorts? Aber auch die Verwendung von regionalen und  Fair Trade Produkten in der Zuliefererkette, oder das gezielte Bewahren der kulturellen Identität passen in das CSR-Konzept. Es liegt auf der Hand, dass gerade die Komplexität der Handlungsoptionen, verknüpft mit dem Aspekt der Freiwilligkeit auf möglichst breiter und homogenisierter Ebene, zu großen Herausforderungen führt. Wäre es nun unethisch, bei all den zuvor genannten, und soeben in den Geist gerufenen gesellschaftlichen Verantwortungsmöglichkeiten, an die eigene Geldtasche zu denken? Keineswegs, die gesellschaftlichen Entwicklungen erscheinen diesbezüglich auch geradezu einladend, denn die Forderung nach nachhaltigen Angeboten wächst von Konsumentenseite beständig. So zählen rund 12 Prozent der deutschen Bevölkerung zur Gruppe der LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability). Dieses qualitätsorientierte Segment sind keine ökobewussten Konsumverweigerer, sie konsumieren lediglich überlegt und selbstbewusst, nicht aus einer politischen, sondern aus einer privaten Überzeugung heraus. Einer Studie des Marktforschungsinstitutes GfK zufolge sind sogar 65 Prozent aller deutschen Haushalte CSR-affin. Allein jene deutschen Urlauber, die dem CSR-Thema einen sehr hohen Stellenwert beimessen, stehen für rund 7,3 Mrd. Euro Umsatz. Gesellschaftliche Werte und Normen verschieben sich so, dass Schlagworte wie Authentizität, Regionalität aber auch Solidarität, Fairness und Mitgefühl wieder im Trend stehen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass drei Viertel der deutschen Urlauber den schonenden Umgang mit der Umwelt sowie die Sicherheit bei An- und Abreise für wichtig, bzw. sehr wichtig halten. Erstaunlicher jedoch, das Bedürfnis nach wahrgenommener sozialer Gerechtigkeit und humanen Arbeitsbedingungen am Urlaubsort, die für zwei Drittel der Touristen von hoher Bedeutung sind. Die Gesellschaft zeigt es uns also erneut, woran wir uns zu orientieren haben und anstatt Märkte aus Marketingperspektive zu betrachten, lohnt es sich oftmals „Societing“, also die Beobachtung der Gesellschaft, zu betreiben.

 


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Last Updated on Monday, 08 February 2010 20:19
 
TANDEM & Wikitude E-mail
  
Friday, 29 January 2010 15:47
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TANDEM wird Mobil! Wie dem aufmerksamen Leser unserer Blogs bekannt ist, haben wir vor einiger Zeit ein "Content Distribution Network" namens TANDEM  für die Tourismuswirtschaft entwickelt. Im Einsatz ist dies derzeit vor allem im SalzburgerLand sowie in der Region Oberbayern. (Nähere Infos zu TANDEM hier, bzw. auf der Website von Tandem unter www.tandem.travel) Rund 400 Betriebe nutzen derzeit dieses kostenlose Service. Seit kurzem sind die Point of Interests von TANDEM nun auch mobil abrufbar - und zwar über Wikitude (auch darüber haben wir mehrmals berichtet), welches auf Android läuft. Somit wird TANDEM nicht nur seinem Anspruch gerecht, dass Inhalte nur einmal gewartet werden müssen und so die aktuellen Informationen wie Preise, Öffnungszeiten etc. automatisiert upgedatet sind - sondern nun auch über Smartphones abgerufen werden können. Übrigens: TANDEM unterstützt nun auch standardmäßigdie Einbindung auf Basis von Geo-RSS. So werden die TANDEM-Inhalte auch von Suchmaschinen interpetiert! Wikitude & TANDEM

 

 

 


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Last Updated on Friday, 29 January 2010 16:21
 
Touristische Netzwerke - das Ende des Kirchturmdenkens E-mail
  
Monday, 25 January 2010 09:07
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Auch wenn man sich grundsätzlich wieder sehr zufrieden mit der aktuellen Buchungslage und der des letzten Jahres zeigt, bleiben dennoch ein bitterer Beigeschmack und ein wenig Unsicherheit. Laut den neuesten Ergebnissen der F.U.R (Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.) schätzen rund zwei Drittel der Deutschen die Finanzkrise als allgemein besorgniserregend ein und beinah jeder Achte gibt an, dass dies Auswirkungen auf seine Urlaubsplanung für 2009 haben werde. Verständlich, dass sich auch die Touristiker sorgen und nach Konzepten suchen, die in unsicheren und dynamischen Zeiten Erfolg versprechen. Henry Ford -- Gründer der Ford Motor Company - kannte scheinbar die Zauberformel und meinte: "Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt und Zusammenarbeiten ein Erfolg".

Es mag sowohl an den heterogenen und kleinen Strukturen der heimischen Tourismuswirtschaft liegen, als auch am (noch) zu geringen Leidensdruck, dass der Tourismus seit jeher eine geringe Kooperationskultur aufzeigt. Offensichtlich als Einzelkämpfer geboren, scheint für viele Touristiker allzu oft der Neid die einzige Motivation zu sein, um sich aus einer zugegebenermaßen gemütlichen Kleinkariertheit, Kurzsichtigkeit und Ignoranz zu befreien. Erst wenn die Konkurrenz sichtlich besser ist, wenn man scheinbar unaufhaltsam ins Hintertreffen gelangt, gilt es, eine Neuorientierung herbeizuführen und Kräfte zu bündeln.

Doch um dieses Kirchturmdenken überwinden zu können, bedarf es der Fähigkeit zum Weitblick, Offenheit und Mut. Und wer Dinge aus veränderten Perspektiven sehen und neue Chancen erkennen möchte, muss dies nicht nur wollen, sondern auch können -- ja, der muss sich dies sogar leisten können. Gemeinsam besser zu sein, voneinander zu lernen, vereint Räume zu überwinden sowie sich auf die eigenen Kernkompetenzen zurückzubesinnen, setzt jedoch ein hohes Maß an Vertrauen voraus. Beziehungen müssen gestaltet und konfiguriert werden und sich an strategischen Zielen und organisatorischen Anforderungen ausrichten. Nichts, was sich von heute auf morgen umsetzen lässt.

Es ist daher auch nicht legitim, diese Diskussion erst aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage zu führen. Auf Leistungsträgerebene gilt es vor allem, nach neuen Win-Win-Situationen Ausschau zu halten, um dahingehend temporäre, flexible und hybride Kooperationen aufzubauen und zu gestalten. Auf Destinationsebene ist vor allem Überzeugungsarbeit zu leisten, um die Vielzahl der in die touristische Wertschöpfungskette verwobenen Player, dem Gedanken Henry Fords? folgend, auf ein gemeinsames Ziel hin auszurichten.

 


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Last Updated on Monday, 25 January 2010 09:28
 
Please have a look at... E-mail
  
Friday, 22 January 2010 11:45
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...www.smaps-asia.com!

  

Ein Milestone unseres Asia-Invest-Projektes zur Stärkung klein- und mittelständischer Beherbergungs-Unternehmen in Nepal und Sri Lanka ist unter anderem die Fertigstellung einer Website.

 

Diese Website dient zum einen als Informationsportal für Interessierte der Länder Nepal und Sri Lanka, zum anderen aber auch den Projekt-Teilnehmern als Vermarktungsplattform, auf der diese die erlernten eTourismus-relevanten Themen direkt auch umsetzen können.

 

 

Sehen Sie einfach selbst nach, was nach ein paar Trainings interessierter Teilnehmer so möglich ist: www.smaps-asia.com!

 

 

 
Hotelverwaltung in der Hosentasche E-mail
  
Thursday, 07 January 2010 15:28
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Mit der Durchdringung einer neuen Generation von Smartphones, wie dem iPhone oder dem G1, wurden Applikationen entwickelt, die sich bereits hoher Beliebtheit erfreuen. Dass es touristische Apps nicht nur für den Endkunden gibt, sondern auch auf B2B-Ebene existieren, zeigt die Hotelverwaltungs-Applikation von Protel, welche nun für´s iPhone verfügbar ist. Insbesondere kleinere Hotels, aber auch Pensionen und Gasthöfe können hier ihre Zimmerkontingente pflegen und warten. Es gibt einen Belegungsplan sowie eine 7-Tages Verfügbarkeitsansicht.

 

 

iPhone Protel


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Last Updated on Thursday, 21 January 2010 15:49
 
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