Es ist mittlerweile 00:14, aber das Konzept für das neue Publikationsprojekt "Tourismus im Spannungsfeld von Polaritäten" mit Tom Herdin steht nun weitestgehend! Nach dem Erfolg von "Tourismus-Herausforderung-Zukunft" gehen wir eine neue Richtung.....
Diesmal wollen wir den Polaritätsfeldansatz (in Anlehnung an Freire) als methodisches Konzept für die Herausgeberschaft verwenden. Der „Polaritätsfeldansatz“ zielt auf den Einbezug eines möglichst großen Themenspektrums und einer Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Positionen ab, die sich durch Vielfalt von Wahrnehmungen, Beurteilungen, Vorstellungen und Interessen der Beteiligten ergeben. (Polaritäten werden beispielsweise sein: Authentizität & Künstlichkeit, Global & Lokal, Physisch & Virtuell, Masse & Individum etc.) Paolo Freire sieht den Grund für widersprüchliche Positionen die Menschen einnehmen vor allem im dialektischen Widerspruch der Themen selbst.
Der CALL FOR PAPERS ist hier zu finden! Die Publikation selbst sowie die dafür angedachte Konferenz folgt dann im Herbst 2009. Wir freuen uns schon sehr auf ein neues spannedes Projekt......
Folgende Presseclippings dürfen an dieser Stelle als kurzer Nachtrag zum Blog-Eintrag 'Nepalesen und Ceylonesen zu Besuch in Salzburg' vom 16. Juni 2008 gesehen werden.
Die äußerst erfolgreiche Gruppe Urlaub am Bauernhof hatte heute einen Web 2.0 Tag bei uns an der FH-Salzburg organisiert. Es war absolut beeindruckend, wie man hier das Thema gezielt angeht und den Einsatz von Web 2.0 Instrumenten im Rahmen des eMarketings professionell unter die Lupe nimmt.
Roman war eingeladen die Keynote zu halten (Alles neu im Tourismus-Marketing? Überblick und Beurteilung von Web2.0-
Instrumenten), äußerst interessante Ausführungen folgten von Mag. Thomas Burg (Generation C - Der Kunde im Zeitalter der Vernetzung), Ulrich Andres von der Firma TAO Software (Der Tourismusverband als Geodaten-Provider – Praxis der Umsetzung von Web2.0-Tools auf überregionaler Ebene), Dr. Markus Gratzer von TISCOVER (Web2.0 in der Praxis – Erfahrungen und Tipps) und Hannes Treichl von VOda (Anwendung von Crowdsourcing im Tourismus).
Im Bild (vlnr): Thomas Burg, Hans Embacher, Markus Gratzer, Hannes Treichl, Roman Egger, Manfred Schigritsch-Plattner
Im Rahmen der Ringvorlesung "Special Interest Tourism" wurde ich von Prof. Walter Freyer für eine Vorlesung zum Thema "die Zukunft des eTourism" an den Lehrstuhl für Tourismuswissenschaft an der TU-Dresden eingeladen. Danke für die Einladung - Dresden ist eine wunderschöne Stadt und sieht mich demnächst sicherlich als Tourist bald wieder!
Die Fertigstellung des ersten Forschungsschwerpunktes ‚Baseline Study’ im Zuge des EU Projektes ‚Asia Invest – Stärkung von touristischen KMUs in Nepal und Sri Lanka’, welche das Ziel verfolgte, einen erstenÜberblick über den aktuellen Status Quo beider Länder in Hinblick auf deren bestehende KMU-Strukturen, Personal-, Finanz- sowie Wissens-Situation zu ermöglichen, war u.a. Anlass für einen Besuch nepalesischer und ceylonesischer Projektpartner in Salzburg.
Unter dem Motto ‚Study Visit to Austria’ konnten im Laufe einer Woche erste Forschungsergebnisse präsentiert sowie weitere Maßnahmen hierzu diskutiert werden, es fanden Ausflüge in topographisch und infrastrukturell vergleichbare Gebiete statt (Raurisertal), welche österreichisches Know-How nicht besser hätten vermitteln können.
Nebenstehend ein Gruppenfoto vor dem Waldhof, einem 'Urlaub am Bauernhof'-Anbieter in Rauris mit allen beteiligten Projektpartnern: Sri Lankas Tourist Board, Sri Lankan Institute for Tourism and Hotel Management, Hotel Association Nepal, International School of Tourism and Hotel Management Nepal, die FH Salzburg sowie die Tourismusforschung der FH Salzburg.
So geht es nun weiter in der Forschung mit den weitern Schwerpunkten ‚Gäste-Zufriedenheitsmessung’, Mystery-Checks sowie weiteren Fragebögen an die klein- und mittelständischen Unternehmer vor Ort.
....und wieder einmal hat ein Diplomand einen Preis abgeräumt. Christof Hofstätter erhielt beim zweiten eTourism Wettbewerb (veranstaltet von Krems Reserach) für seine Arbeit "BACKPACKING. Die Bedeutung von Weblogs als Informationsmedium für Backpacker während der Reise" den zweiten Preis in der Kategorie "Diplomarbeit".
In der Kategorie "Projektarbeit" konnte er mit seiner Plattform Prooms sogar den ersten Platz erzielen. Zwischenzeitlich ist unsere Sammlung an Preisen und Auszeichnungen wirklich ansehnlich - und ich bin mächtig stolz auf meine Diplomanden - Gratulation!!
Wilfried Kropp von Amadeus Austria hatte uns neulich eingeladen, eine Zukunftswerkstatt zum Thema "Reisevertrieb der Zukunft" abzuhalten. Unsere Praktikanten, allesamt Studenten des Studiengangs IMT, waren ebenfalls mit dabei. Hier der Presseclip von "TIP Travel Industry Professional".
Seit dieser Woche laufen die Tests zum RFID-Informationssystem im Salzburger Panoramamuseum. Der Diplomand Thomas Pühl gibt im Video einen kurzen Überblick über das Projekt und die Testanordnung.
Heute haben wir unseren Kollegen Thomas Herdin von der Universität Salzburg eingeladen, um die Methode der Szenariotechnik zu erproben. Tom hat bereits viel Erfahrung darin und ist somit der ideale Ansprechpartner, um uns gute Ein- und Ausblicke in eine spannende Methode der Zukunftsforschung zu vermitteln.
Im Zuge einer Diplomarbeit des Studiengangs EMTA testet die Abteilung für Tourismusforschung ein neues Informationssystem basierend auf der RFID Technologie. Ziel des Projekts ist es, für die Besucher des Panorama Museums einen Mehrwert durch zusätzliche Informationen zu schaffen.
Der Einsatz neuer Technologien im touristischen Umfeld ist für Museen immer ein wichtiges Thema, da es darum geht den Besuchern viele Informationen so einfach und attraktiv wie möglich zu präsentieren. Die Tourismusforschung der FH Salzburg hat es sich gemeinsam mit dem Diplomanden Thomas Pühl zur Aufgabe gemacht, ein System zu entwickeln, mit dem auch „kleinere“ Museen die Möglichkeit erhalten ihre Informationen den Besuchern mit überschaubarem finanziellen Aufwand bereitzustellen.
Gemeinsam mit dem Walser Unternehmen SolSo wurde ein RFID gestütztes System geplant und entwickelt, dass den Museumsgästen eine zusätzliche Informationsebene bietet. Die Besucher können nun auf Wunsch im Panorama Museum Salzburg viele wissenswerte Informationen über Ausschnitte des Sattler Panoramas abrufen. Mittels eines Handheld Geräts sind die Nutzer in der Lage, über RFID Chips, die an bestimmten Punkten des Museums angebracht sind, multimedial aufbereitete Informationen zu Salzburger Sehenswürdigkeiten aufzurufen. Der erste Testlauf dieses neuen Mediums, bei dem auch die Akzeptanz der Nutzer getestet wird, findet zwischen 19. und 21. Mai statt.
Am 10. und 11. April an der University of Bournemouth das 7. eTourism Futures Forum statt. Dimitrios Buhalis hatte diese Veranstaltung bereits in den letzen Jahren erfolgreich an der University of Surrey durchgeführt. An zwei Tagen wird im kleinen Rahmen intensiv zwischen eTourism Experten aus der Wirtschaft und der Wissenschaft diskutiert. Die Themen sind breit gefächert und deckten insbesondere die Bereiche "Challenges of destination ICT", "Business Models and Intermediation" und "Wireless Technologies and applications" ab. Roman Egger präsentierte am Freitag zum Thema "Restructuring the Destination Network Concept".
Dimitrios & Roman & Alexis - "Destinations-Gruppe" - Roman
Der nächste Schritt im EU-Projekt ist getan und die SMAPs (small and medium sized accommodation providers) sind nun ausgewählt - 90 in Nepal und 45 in Sri Lanka.
Die 90 SMAPs in Nepal sind auf die touristischen Regionen
- Kathmandu Valley
- Lumbini
- Chitwan und
- Pokhara verteilt, und freuen sich nun, an diesem EU-Projekt teilnehmen zu dürfen.
In Sri Lanka teilen sich die 45 kleinen Gästehäuser auf
- Gampaha District
- Galle District und
- Hambantota auf, alles Regionen, die vom immer noch stattfindenden Bürgerkrieg bis dato und hoffentlich auch künftig unverschont blieben.
Es gilt nun die Basisdaten wie Beherbergungsinformationen, Mitarbeiter-Daten, Gästestruktur, etc. auszuwerten um einen ersten Überblick über die Situation der SMAPs zu erhalten.
Know-How-Transfer in ganz konkreter, direkt für jeden KMU-Betrieb umsetzbarer Form wird derzeit von der Tourismusforschung gemeinsam mit dem Studiengang "IMT" organisiert.
Top-Referenten schulen Unternehmer bzw. deren Mitarbeiter im Bezug auf:
- Online-Vertrieb via Portale inkl. Revenue-Management
- Suchmaschinenmanagement
- Texten für's Web
- Newslettermarketing
- "Neue" Möglichkeiten des CRM durch Web 2.0
- Erfolgsmessung im Web
Heute (3. 4. 08) und gestern sind die ersten beiden Module angelaufen und die Teilnehmer konnten jeweils mit direkt verwertbaren Dateien und Wissen nach Hause gehen. Dementsprechend positiv war die Stimmung in den Kursen!
Nun war es soweit! Die quantitativ erhobenen Ergebnisse der noch laufenden Jugendtourismusstudie konnten nun kritisch und vor allem detaillierter in qualitativen Interviews rückgefragt werden. Näher eruiert wurden Themen wie beispielsweise als welchen Urlaubstyp sich der Jugendliche sieht und vor allen aus welchen Gründen, ob Internet in der Unterkunft benötigt wird, etc. Die Probanden waren bayerische Jugendliche zwischen 14 und 29 Jahren aus Mitterskirchen und konnten im Young Austria Gästehaus Schaidberg in Obertauern interviewt werden.
Ein herzliches Danke an dieser Stelle auch an das Young Austria Team!
Vom 13. - 16. 03.08 konnten wir in Neuss 341 Skihallenbesucher zu deren Besuchsmotiven, Besuchshäufigkeiten, Besuchsverhalten, Winterurlaubserfahrungen befragen. Und vor allem den gestützten und ungestützten Bekanntheitsgrad der Urlaubsdestinationen SalzburgerLand, Zell/See - Kaprun, Saalbach-Hinterglemm, Ferienregion Lungau, Gasteinertal, Sportwelt amadé, Region Hochkönig und Obertauern ermitteln. Schlussendlich wurden die Verhaltensziele der Besucher - im Bezug auf die konkrete Buchungsabsicht - ermittelt .
Die ITB-Berlin war heuer wieder sehr erfolgreich. Zum einen gab es wieder zahlreiche interessante Vorträge im Rahmen des ITB-Congress, zum anderen zahlreiche intensive Gespräche und Diskussionen über aktuelle Problemstellungen, künftige Projektideen und Kooperationsvorhaben. Am Freitag wurde TANDEM noch im Rahmen des Hochschulforums vorgestellt.
Im Bild: Roman Egger im Gespräch mit Miriam Meyer von Yahoo!Travel
Am 25.2.2008 fand in Bregenz der Workshop "etourism Foundation" statt.
Es war ein interessanter Workshop-Tag, wo es u.a. um Finanzierungsfragen der Foundation, inhaltliche Aufgaben- und Kompetenzverteilung, PR und Marketing ging.
Interessante und teilweise überraschende Ergebnisse lieferte die Abschlusspräsentation von Mario Jooss im Rahmen des Projektes "Mobility Lab - Rapid Prototyping Framework: For early Acceptance Testing of Mobile Applications". Das ein Jahr dauernde Projekt zeigte das Rapid Prototyping auch für Personen ohne Progammierkenntnisse geeignet ist. Drei ausgewählte Testpersonen seitens der FH Salzburg, mussten in einem bestimmten Zeitfenster ein vorher definiertes Szenario mit Hilfe des Netbeans Mobility Packs umsetzen.
Darüber hinaus wurde der erstellte Prototyp auf dem mobilen Endgerät im Real Kontext bei 16 Probanden in der Zielgruppe der 18 bis 30 Jährigen auf "Herz und Nieren" überprüft und bewertet.
Das erfreuliche Ergebnisse zeigt, dass der erstellte Prototyp mit einer echten mobilen Applikation vergleichbar ist und 15 Probanden diesen auch nutzen würden.
Nähere Auskünfte zum Projekt unter
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Wer unser TANDEM-Projekt noch nicht kennt, kann sich im Rahmen des diesjährigen ITB-Hochschulforums ein Bild von unserer Weblösung machen. Roman Egger wird TANDEM dort präsentieren.
Bereits zum fünften Mal in Folge findet auf der ITB Berlin 2008 das ITB Hochschulforum statt. Damit hat es sich mittlerweile fest etabliert. Wie auch im vergangenen Jahr wird das ITB Hochschulforum gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V. (DGT) organisiert und mit dem DGT Wissenschaftspreis verknüpft.
Das Hochschulforum bietet eine hervorragende Plattform für die Präsentation von Forschungsergebnissen vor einer breiten Öffentlichkeit von Wissenschaftlern, Tourismuspraktikern und Studierenden.
Das Hochschulforum ist für Freitag, den 07.03.2008 geplant und findet auf der Bühne in Halle 5.1 statt.
365 Tage im Jahr das Skigebiet direkt vor der Haustür – das ist die JEVER SKIHALLE Neuss, die modernste Skihalle Europas. Wie ein Urlaubstag in den Bergen, nur ohne die anstrengende Anreise. Erleben Sie Pistenspaß mit perfektem Pulverschnee, rasante Abfahrten oder elegante Schwünge auf einem idealen Hang.
Von der SalzburgerLand Tourismus GmbH wurden wir nun beauftragt die Werbepartnerschaft mit der Skihalle in Neuss zu evaluieren.
Die ENTER 2008 @ Innsbruck von 23. bis 25. Jänner 2008 stand diesmal unter dem Motto "eTourism - The View from the Future".
Ziel der Konferenz war es, durch Studien, akademische als auch professionelle Beiträge
den aktuellen Status-Quo des sich rasch verändernen Wirtschaftsfeldes eTourism aufzuzeigen.
Die Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz waren:
- PhD-Workshop (Dienstag ganztägig)
- eDestinations-Bereich
- Industry and Innovation-Track
- Research Track sowie der
- Austrian Day Freitag ganztägig mit der anschließenden Chrystal WebAward 2008 Verleihung
Thematisch wurde der Fokus verstärkt auf "mobile Anwendungen" sowie "web 2.0" gelegt.
Letzteres beschäftigte sich hier vor allem mit Online bzw. Virtuellen Communities, user-generated Content, Social Media, Recommender Systeme und was unter Web 2.0 im Bereich Tourismus generell verstanden werden darf. Von myspace, myfriends, mycustomers über geotagged und mash-up Applikationen bis hin zu eCRM 2.0 Strategien konnte der Besucher dieser Wissenschaftskonferenz abermals Eindrücke zum derzeitigen Geschehen in Punkto eTourism erhalten.
Im Bild: Monika Bretbacher mit Dimitrios Buhalis (vlnr) Leo Wörndl, Roman Egger, Monika Bretbacher, Mario Jooss
In den letzten eineinhalb Jahren wurde von uns das System TANDEM entwickelt und zur Marktreife gebracht. Bei TANDEM handelt es sich um ein System, welches "CONTENT-TO-GO" ermögicht. Was steckt dahinter? Freizeit- und Kulturbetriebe können Ihre Informationen (Beschreibung, Bilder, Öffngszeiten, Preise etc.) in TANDEM hinterlegen. Beherbergungsbetriebe können die für sie relevanten Inhalte auswählen und in Ihre Website integrieren. So entsteht eine sinnvolle Vernetzung von Unternehmen in einer Destination - die Synchronisierung der Inhalte passiert dabei automatisch. Ändert nun ein Freizeitbetrieb beispielsweise seine Öffnungszeiten, so sind diese automatisch auf der Hotelwebsite upgedated. Der Gast erhält endlich jene Information die er benötigt, der Hotelier kann Inhalte anbieten, die er bislang nicht hatte und für Informationsanbieter ergibt sich eine Multiplikatorfunktion - Inhalte sind transparent auf den Betrieben der Destination verteilt.
Der Innovationsscheck ist ein neues Förderprogramm für Klein- und Mittelunternehmen in Österreich, das die FFG im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)abwickeln wird.
Ziel des Programms ist es, Klein- und Mittelunternehmen den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu ermöglichen und somit eine Verbreiterung der F&E Basis bei den Klein- und Mittelunternehmen zu erreichen. Der Innovationsscheck soll auch dazu beitragen, den Klein- und Mittelunternehmen die Hemmschwelle für Kooperationen mit Forschungseinrichtungen zu nehmen. Mit dem Innovationsscheck können sich die Unternehmen an Forschungseinrichtungen (Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten) wenden und je nach Bedarf deren Leistungen in der Höhe von bis zu 5.000 € mit dem Scheck bezahlen. Zielgruppe und Teilnahmeberechtigung: Antragsberechtigt sind Klein- und Mittelbetriebe bis 250 Mitarbeiter mit Sitz in Österreich.
Das Projekt "Rapid Prototyping Framework: For early Acceptance Testing of Mobile Applications" befindet sich in der finalen Phase. Nach knapp einem Jahr Projektlaufzeit werden im Februar die Ergebnisse präsentiert.
Im Rahmen des Projektes wurde ein touristisches Szenario festgelegt, welches von der Fachhochschule Salzburg Forschungsgesellschaft GmbH und vom Anet/Salzburg Research mittels NetBeans MobilityPack in einem zeitlich begrenzten Rahmen (max. 40 Stunden) umgesetzt wurde. Die Umsetzung des Szenario erfolgte seitens der FHS Forschungsgesellschaft durch drei „Nicht Entwickler“ (also Personen ohne Programmierkenntnisse) und von Seiten des Anet/Salzburg Research von drei EntwicklerInnen (ProgrammiererInnen).
Die Ergebnisse werden in Kürze auf diesem Blog veröffentlicht.....
Mit 37,2 Prozent überholten die Online-Buchungen das klassische Reisebüro (30,5 Prozent). Und auch die für die Reise benötigten Informationen, wie zum Beispiel Angebote für Hotels, lieferte mit 28,4 Prozent das Netz und lässt damit den Reiseanbieter ums Eck mit 24,9 Prozent als Auskunftsquelle hinter sich.
Knapp 2700 Reisende unterschiedlicher Nationalitäten beteiligten sich an unserer Studie und antworteten zwischen Mai und Dezember 2007 via Touchscreen-Terminal auf unsere Fragen. „Wir wollten von den Passagieren wissen, woher sie ihre Reiseinformationen beziehen und über welche Kanäle sie buchen", so Roman Egger.
Das Informations-, Entscheidungs- und Buchungsverhalten hat sich in den letzten Jahren maßgeblich verändert. Egger: „Durch das Internet sind ganz neue Bedürfnisse entstanden, die wir kennen und auf die wir reagieren müssen." Die Zahlen geben ihm Recht. 74,2% der befragten Salzburger Flugpassagiere nutzten das Internet zu Reisezwecken.
Noch ist das Vertrauen in das Online-Reisebüro nicht uneingeschränkt. Wir entdeckten so genannte Vertriebs- und Informationskanalbrüche. „Wir haben herausgefunden, dass knapp 80 Prozent der Reisenden, die über Internet ein Hotel gefunden haben, das Zimmer auch online gebucht haben. Der Rest greift nach der Recherche dann doch zum Telefon oder geht ins Reisebüro vor Ort. Lediglich drei Prozent der Urlauber fahren direkt ins Hotel ohne zu buchen, obwohl sie sich bereits für die Unterkunft während des Surfens im Web entschieden haben", betont Roman Egger. Die Untersuchung hat für Salzburger Hoteliers und Hotelbesitzer aus dem benachbarten Bayern übrigens noch ein interessantes Ergebnis geliefert: Auf die Frage „Wo werden Sie übernachten?" gaben etwa gleich viele ankommende Fluggäste jeweils Hotels in Salzburg und Bayern an.
Die gesamte Studie kann kostenlos downgeloadet werden unter: www.tourismusforschung.com
Gemeinsam mit den Universitäten Salzburg, Eichstätt, Trier und Augsburg geben wir ab 2008 die Zeitschrift für Tourismuswissenschaft heraus!
Als derzeit einziges wissenschaftliches Journal im deutschsprachigen Raum beschäftigt sich die Zeitschrift für Tourismuswissenschaft mit multi-disziplinären Fragestellungen touristischer Phänomene und richtet sich dabei gleichermaßen an Akademiker und Praktiker, die fundierte Aussagen zu tourismusrelevanten Problemstellungen benötigen.
Die Beiträge können entweder empirisch oder hermeneutisch-interpretativ gehalten sein und sowohl der Grundlagenforschung als auch der angewandten Forschung entstammen. Ein double-blind-review Verfahren stellt die Qualität der eingereichten Beiträge sicher.
Neben wissenschaftlichen Aufsätzen werden auch Projektberichte, Buchbesprechungen und Konferenzreports publiziert.
Die Zeitschrift für Tourismuswissenschaft verfolgt weiter das Ziel,
als Forum für Tourismuswissenschaftler aus den unterschiedlichsten Disziplinen (Sozial- und Kulturwissenschaften ebenso wie die Wirtschafts- und Umweltwissenschaften) zu dienen,
die Interaktion zwischen diesen zu unterstützen,
die Netzwerkbildung zu befruchten
Nachwuchsforscher zu fördern
sowie der Öffentlichkeit die Notwendigkeit wissenschaftlicher Tourismusforschung nahe zu bringen.
Jährlich erscheinen zwei Hefte, wobei die einzelnen Ausgaben spezifischen Schwerpunktthemen gewidmet sein können. Die Möglichkeit, spezielle Themen in zusätzlichen Sonderheften zu behandeln, ist gegeben.
Die Veranstaltung "Brennpunkt eTourism 2007" fand am 12. November 2007 im Kur- und Kongresshaus Berchtesgaden statt. Der diesjährige Schwerpunkt beschäftigte sich mit den Herausforderungen des "eMarketing" im Tourismus.
Über 300 Personen folgten der Einladung der Tourismusforschung der FHS-Forschungsgesellschaftund erlebten einen spannenden Kongresstag.
(im Bild: Roman Egger und Manuel Arens von Google)
Höhepunkt war unter anderem die Keynote von Manuel Arens (GOOGLE) der dem Fachpublikum neue Trends und Entwicklungen im E-Marketing präsentierte. Des weiteren gab es Vorträge von Yahoo! Travel, Holiday Check....
Auch 2008 wird der Brennpunkt eTourism wieder veranstaltet. Infos unter
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Im Zuge der Jugendtourismusstudie unternahm das gesamte Team der Tourismusforschung - also inklusive den 4 Praktikanten Nicole, Petra, Regina und Christoph - einen Feldforschungs-Trip nach München, um die Anforderungen der bayerischen Jugendlichen hinsichtlich Unterkunft und ICTs persönlich zu erheben.
Nach erfolgreichen 238 Fragebögen konnte das Feld wieder geräumt und zu nicht-wissenschaftlichen Zwecken wieder freigegeben werden! :-)
(im Bild Roman Egger mit einem jugendlichenProbanden)
Das eTourism Forum 2007 war eine Initiative der EuRegio und der Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg Forschungsgesellschaft mbH.
Das Projektziel war die Sensibilisierung und Unterstützung von vorrangig klein- und mittelständischen Tourismusbetrieben im EuRegio-Raum, hinsichtlich der adäquaten Anwendung und professionellen Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Bei den 5 durchgeführten Modulen (vom Tegernsee, bis Saalfelden) konnten rund 400 Teilnehmer verzeichnet werden. Nähere Infos unter: www.etourism-forum.org
Alle Präsentationen, die Vorträge als Videostream, sowie ein eTourism-Wiki finden Sie unter www.tourismusforschung.at/wiki Weitere Auskünfte und Anfragen:
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In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern:
Unter Forschungsprojekt Nepal kann das EU-Asia-Invest Programme - "strengthening the capacities of SMAPs" (SMAP = small and medium sized accommodation provider) verstanden werden, welches in Kooperation mit der ITH Salzburg und dem Hilfswerk Austria durchgeführt wird. Ziel des dreijährigen Projektes ist es, durch geschulte Qualitätssteigerung in ca. 120 ausgewählten touristischen KMUs zur Armutsminderung beizutragen.
Im Zuge dieses Projektes war es u.a. auch Aufgabe der Forschungsabteilung, den Kick-Off-Workshop für das Projekt mit Vertretern der Projektländer Nepal und Sri Lanka vor Ort in Kathmandu/Nepal im November 2007 durchzuführen .
Die Forschungsleistungen beliefen sich in diesem Initial-Meeting auf:
Festlegung von Milestones für das gesamte Projekt
Definition von Mindestkriterien, welche SMAPS erfüllen müssen um teilzunehmen
Entwicklung eines SMAP-Questionnaires zur Messung der Entwicklung
Bestimmen von Roh-Inhalten für den Guest-Questionnaire
Aufbau des gesamten Forschungsdesigns
Hier im Bild die Workshop-Teilnehmer der Einrichtungen Hotel Association Nepal, Sri Lanka Tourist Board, International School for Tourism and Hotel Management Nepal, Sri Lanka Institute of Tourism and Hotel Management, Institute of Tourism and Hotel Management Salzburg, FH Salzburg, Forschung Salzburg)
Nähere Informationen werden gemäß Projektfortschritten gepostet!
Am 19. Oktober 2007 haben wir bei uns an der FH-Salzburg den Kongress "Tourismus- Herausforderung-Zukunft" veranstaltet. Rund 25 Tourismusforscher aus dem deutschsprachigen Raum präsentierten dabei in vier Parallelsessions Ihre Arbeiten. Der Tag war ein voller Erfolg und mit rund 350 Teilnehmern sehr gut besucht.
(im Bild: Thomas Herdin, Wolfgang Strasdas, Roman Egger)
Auf der Website der Veranstaltung können die Präsentationen downgeloadet werden. Passend zur Veranstaltung ist auch das Buch "Tourismus-Herausforderung-Zukunft" - herausgegeben von Roman Egger und Thomas Herdin - erschienen.
Tourismus im Sinne einer Spektrumsdisziplin (Opaschowski) erfordert eine interdisziplinäre Ausrichtung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, erfolgt eine Verzahnung der Themen Tourismus und Zukunft in 37 Beiträgen (50 Autoren auf 673 Seiten), die den wesentlichen Dynamiken aktueller Forschungserkenntnisse gerecht werden. Diese Bereiche werden als eine Art „Forschungslandkarte“ verstanden, die den Tourismus prägen und daher vertiefend zu diskutieren sind.
Das Buch richtet sich vorwiegend an „strategische Planer“, die eine akademisch gesicherte Fundierung der Aussagen für eine strategische Ausrichtung benötigen; es liefert aber auch bedeutende Erkenntnisse für (Tourismus-) Theoretiker, die eine Integration bisheriger Forschungsleistungen und -ausrichtungen ermöglichen soll.