E-Mail

Montag, 27. April 2009

Projekt eTourism Fitness: Erfolgreicher Kursauftakt in Zell am See / Kaprun!

Am 24.04.2009 fand der erste Basiskurs in der Projektpartner-Region Zell am See / Kaprun statt. Die rund 50 !! TeilnehmerInnen erhielten einen interaktiven und gehaltvollen Vortrag von Irene Peer. Inhaltlicher Schwerpunkt an diesem Nachmittag war der "eTourism" Markt.

Es wurden ua. folgende Fragen behandelt: "Wer ist der klassische eTourist", "Wie und Wo sucht der Tourist im Internet" bzw. "Was möchte der eTourist"?

Die TeilnehmerInnen waren begeistert und freuen sich auf den 2. Basiskurs in Zell am See / Kaprun zum Thema "Internetgrundlagen" am Mittwoch 29.04.2009, 14-17 Uhr. Anmeldungen sind noch möglich unter: http://www.etourism-fitness.com/

 

 

Freitag, 24. April 2009

Tourissimus 2009 - Wir waren dabei!

Thomas Hinterholzer, Mitarbeiter unseres Forschungsteams, erreichte beim heurigen Tourissimus den 2. Platz.

Der Tourissimus ist ein Tourismus-Forschungspreis, bei dem die besten akademischen Abschlussarbeiten aller österr. Universitäten und Fachhochschulen eingereicht werden. Aus diesen von den Instituten eingereichten Top-Arbeiten werden mittels eines Double-Blind-Review-Verfahrens zunächst die 5 besten Arbeiten ermittelt. Die AutorInnen dieser präsentieren dann bei der Abschlussveranstaltung vor einer Expertenkomission ihre Ergebnisse. Per Juryentscheid werden dann letztendlich die Preise vergeben.

Im Bild: Die 5 stolzen Preisträger mit den Sponsoren der Veranstaltung.

Tegernseer Tag des Tourismus - Projektvorstellung eTourism Fitness

Zum 3. Tegernseer Tag des Tourismus am 23. April 2009 im Gasthof Hotel zur Post in Bad Wiessee konnten wir unser EU-Projekt "eTourism Fitness für Oberbayern und Salzburg" vorstellen.
 
In zahlreichen persönlichen Gesprächen konnten wir viele touristische Leistungsträger vom Projekt überzeugen. Darüber hinaus wurden auch Entscheidungsträger in der Tegernseer Region (Bürgermeister, TI MitarbeiterInnen etc.) über das Projekt informiert.

Freitag, 17. April 2009

Startschuss für eTourism Fitness Projekt in Zell am See

Gestern am 16. 4.2009 wurde in der Projektpartner-Region Zell am See / Kaprun das Projekt etourism fitness vorgestellt. Knapp 30 Betriebe nahmen an der Informationsveranstaltung der FH Salzburg und des Tourismusverbands Zell am See teil.

Ziel der Präsentation war es, eine generelle Information zum gemeinsamen EU Projekt etourism fitness zugeben bzw. die Vorstellung der einzelnen Projektschwerpunkte wie Basiskurse, Benchmarking, eCoach etc. Darüber hinaus wurde auch die "IT-Kümmerin" Marion Eher vorgestellt, welche direkte Ansprechperson für die Betriebe im Rahmen des Projektes sein wird.

Der Start der Basiskurse findet am Freitag 24.4.2009 in Zell am See statt. Anmeldung unter http://www.etourism-fitness.com/.

Bildinformation: Mario Jooss (FH Salzburg), Rainer Edlinger (TVB Zell am See) und Marion Eher.

Montag, 6. April 2009

Konferenzbesuch "Generell Online Research" - aktuelle Berichte

Ich sitze im Zug und fahre von der GOR '09 nach Hause. Alles in Allem eine gelungene Konferenz. Anbei einige Eindrücke, Berichte, Nacherzählungen...




TAG 3:
Keynote des letzten Konferenztages stand unter dem Titel: Trends in online measurement: From visits and clicks to blogs and engagement.
Entweder liegt es an meiner morgendlichen "nicht-Leistungsfähigkeit" oder an der Rede, dass diese nicht nachvollziehbar/mitdenkbar ist. Aber wenn ich mir die geringe Teilnehmerzahl in dem riesigen Audimax der Uni ansehe und beobachte, dass die wenigen Teilnehmer auch im 5-Minuten-Takt hinausströmen, liegt es entweder an der morgendlichen "nicht-Leistungsfähigkeit" der Anderen oder eben am Redner. Er spricht ohne Argumentationsstruktur, seine Folien bestehen aus ganzen Sätzen - geschrieben in 6 Punkt und mit einem Zeilenabstand von ca. 1mm - und sein Enthusiasmus ist deckungsgleich mit dem eines Stoikers. UND: Er spricht nicht über's Thema, sondern darüber, dass er als Medienprofi (!) einen Shift im Medienverhalten von TV hin zu Internet feststellen konnte. Wow!
Zweite Erkenntnis, geliefert von John Nail (nicht der Orator, den ich gerade so unhöflich kritisierte): "Social media measurement ist still too young to set standards for. It's premature to force an audience measurement standard on social media."

Axel Maireder präsentierte seine Studie über "Internet-usage in Schools" für's österr. Unterichtsministerium wird präsentiert. Durchgeführt von der Uni Wien. Der angewandte Forschungsprozess war der der "Grounded Theory" und eingesetzt wurden hierfür Fokus-Groups. EINIGE Findings: Interessant, dass Schüler denken, dass Informationen aus dem Internet per se gut sind. Sie hinterfragen diese Informationen gar nicht erst. Das liegt daran, dass Lehrer kein Feedback zu "Internetarbeiten" geben, bzw. die Quellen nicht evaluieren. "Solange das funktioniert, nehmen die Kinder an, dass Internetinformation "gut" ist". Lehrer wiederum vertrauen den Informationen NICHT, verwenden diese aber DENNOCH. Ein Paradoxon. Auch glauben junge Personen "blind" der "Weisheit der Massen". Ein Zitat einer 10-jährigen Schülerin: "Wenn 10 Leute sagen, die Mauer ist 10 Meter hoch und 2 Leute sagen, sie ist 9 Meter hoch, dann glaube ich den 10 Leuten." Expertenmeinungen werden als nicht wichtig erachtet. Die Hausübungen werden oft durch Zeiten für's Mailen and Chatten unterbrochen. Die Folge: Hausübungen dauern bis zu 4h. Diese 4h werden in den Gedanken der Schüler der Hausübung zugerechnet und die Belastung (der Workload) durch die Schule wird subjektiv sehr überbewertet. Die Lehrer empfinden durch's Internet einen "loss of control" und in Folge fühlen sie einen "Loss of authority". Ein Teufelskreislauf, der durch einen "lack of practical knowledge" im Umgang mit dem Internet in der Lehre entsteht. Ferner haben sie zuwenig Vertrauen in ihr Wissen im Bezug auf das Internet. Dieses ist zwar sehr sehr hoch in Österreich, aber es fehlt das Selbstbewusstsein und sie getrauen sich daher nicht das Internet einzusetzen. Lehrer haben das Gefühl, dass Schüler ihnen darin weit überlegen sind. Alles in Allem kein positives Bild der Internetnutzung an Schulen...

Anja Johanning beschäftigte sich mit Communities als Arbeits-hilfs-mittel? Wie und Wann werden sie eingesetzt? Welche Auswirkungen hat der Einsatz auf Kompetenzen der Mitarbeiter? Und was muss eine Community (marketing.de secretaria.de etc.) aufweisen, um im professionellen Umfeld genutzt zu werden?


TAG 2:
Prof. Jon A. Krosnick von der Stanford University hielt die Keynote zur GOR '09. Er ging dabei auf folgende Frage ein: "Does mode matter? What about data quality?". Und beantwortete diese sehr profund (er betreibt seit Jahrzehnten sehr groß angelegte (Wirtschaftspartner, US-Regierung, etc.) Vergleichsstudien zwischen Telefon-, Paper & Pencil-, Internet-, und Face to Face-Interviews). Und ja: "Mode does matter!" Er zeigte extreme Unterschiede in den Ergebnissen (andere Rangreihenfolgen, Fehlerquoten von bis zu 25 % bei Häufigkeiten, usw. usf.) und man sollte sich sehr sehr bewusst sein welche Auswirkungen die Erhebungsmethoden auf die Ergebnisse haben (können). Nicht neu all das! No na - Ergebnisse? Aber profund recherchiert und plakativ präsentiert.
Die von ihm eingesetzte Erhebungsmethode ist seiner Meinung nach das derzeitige Optimum. Zusammen mit dem US-Ministerium wurden 1.000 Laptops angekauft, 1.000 High-Speed-Internetzugänge bezahlt und diese Infrastruktur wurde 1.000 zufällig ausgewählten Haushalten zur Verfügung gestellt, die dafür 1/Monat ein halbes Jahr lang eine Befragung durchführen müssen. Sie erhalten für jeden Fragebogen außerdem 10 Dollar. Diese Kombination aus klassischem "randomized sampling" (verbunden mit einer Rücklaufquote von 97%) und den Positiva der Onlinebefragung (User haben Zeit zu Überlegen, die Effekte von Befragungserfahrung sind viel geringer, User reagieren nicht sozial angepasst, etc.) vereine die Vorteile beider "Welten" - der On- wie der Offlineforschung).


Danach besuchte ich die Session mit Vorträgen/Forschungsergebnissen zum Thema "Social Web".
Stefan Wehrli erforscht Persönlichkeitsfaktoren, die die Partizipation bei sozialen Netzwerken erklären. Aktuelle Ergebnisse gibt es hier zum herunterladen. Spannendes Detail: Neurotizismus (also Personen, die im realen Leben daher Schwierigkeiten haben sich zu vernetzen) ist gerade für soziale Gemeinschaften ein positiver Faktor hinsichtlich des Grades der Partizipation. Alle Verrückte vereinen sich also in Facebook? ;-)

Monika Taddicken führte Gruppeninterviews mit Personen durch, um Faktoren, die den "Disclosure"-Level im Umgang mit Web2.0-Communities beeinflussen, herauszufiltern. Level of Activity, Privacy Concerns, Trustworthiness of Application, Social Context, (Expected) Benefits, Data Management possibilities, Impression Management und Awarness waren die gefundenen Faktoren, die auf verschiedene Personengruppen (Active-Users, Semi-Active-Users, Non-Active-Users) verschieden wirken. Den Vortrag gibt es die nächsten Tage via http://webresearcherblog.wordpress.com/ zum herunterladen.

Heute Nachmittag hatte ich zuerst ein Meeting mit einem Mitarbeiter der Firma Senso Motoric Instruments. Da wir ein Eye-Tracking-System von SMI haben und verwenden, ist ein Erfahrungsaustausch mit dem Anbieter immer sehr spannend, da aktuelle Infos bezüglich existierender und bevorstehender Softwareupdates bezogen werden können. Bzw. die andere Richtung der Kommunikation auch für die Firma SMI spannend ist, da diese immer sehr gerne wissen wollen, woran (an welchen Forschungsobjekten) wir arbeiten, um deren System dahingehend verbessern zu können. V. a. wenn Probleme auftreten/aufgetreten sind.

Dann ging es ab zur "Best Practice Session". Hier stellten die Firmen Porsche (sie befragen ihre Kunden Online zur Kundenzufriedenheit), Swisscom (sie erheben die Markenwerte, die in den Köpfen ihrer Kunden existieren und gleichen diese "Bilder" mit den am Papier definierten Markenwerten ab) sowie die AGOF (diese erheben jährlich das Internetnutzungsverhalten der Deutschen) ihre Praxiserfahrungen mit Online-Erhebungen vor. Spannend hier vor allem die Aussage der Vertreter der Fa. Porsche, die ihre Befragung ausschliesslich als Werkzeug zum Messen der Kundenzufriedenheit sehen, sondern selbst als Tool zur Beeinflussung der Kundenzufriedenheit! So konnten sie feststellen, dass eine Verbesserung des Befragungstools positive Auswirkungen auf die Zufriedenheit selbst hat. Natürlich unterstützt sie dabei die starke intrinsische Motivation der Kunden, die im Produkt nicht einen Gebrauchsgegenstand sehen, sondern emotional extrem verbunden sind und an einer Verbesserung des Produktes ehrliches Interesse haben.

Schlussendlich ging es vom Regen in die Traufe. Bzw. von "Porsche" in die Welt der politischen Meinungsumfragen. Die politische Meinungsumfrage ist lt. yougovpsychonomics in letzter Zeit schwer unter Druck geraten, da die Vorhersagen starke Abweichungen zum tatsächlichen Wahlverhalten zeigten (angeführt wurden die Wahlen in Bayern, in Kärnten, die österr. NR-Wahl, die dt. Bundestagswahlen). Teilweise waren Abweichungen von bis zu 17 % (!!!) festzustellen. Ohne die Gründe zu kennen, wurde das sozial angepasste Antwortverhalten im Rahmen von CATI-Interviews unterstellt. Und daher wurden bereits groß angelegte Feldstudien durchgeführt, um Online-Befragungen im Bereich der "Wahlverhaltensforschung" einzuführen (z. B. im Rahmen der Londoner Bürgermeisterawahlen). Diese zeigten allesamt bessere (!) Vorhersageergebnisse, als die klassischen Offline-Erhebungsmethoden. Die notwendigen Schritte zwischen Befragung und Vorhersage (Gewichtungen (Quota-sampling), BIAS-Berechnungen, Einberechnung des Vorwahlverhaltens, etc.) müssen natürlich genauso sorgfältig gemacht werden...
Danach wurde noch eine Websitenanalyse der österr. Parteien, durchgeführt im Rahmen der NR-Wahlen '08 von Fr. Russmann der Uni Wien, präsentiert. Gelieferte Schlussfolgerung: Kleinparteien nutzen die Möglichkeiten besser, da diese weniger Marketingbudget haben und ihr Heil im Web suchen. Ausnahme: die FPÖ.




TAG 1:
Eye Tracking war das Thema des Workshops am frühen Nachmittag, den ich heute besuchte. Robertino Pereira von der Fa. Tobii Technology sprach über die Grundlagen von Eye Tracking UND Usability-Testings. Spannend, dass ein Mitarbeiter des direkten Mitbewerbers, der Fa. SMI, ebenso im Publikum saß. Spannend, weil die FH Salzburg ein System der Firma SMI besitzt und ich so persönlichen Kontakt schliessen konnte mit dem Mitarbeiter, und ich mit ihm für die nächsten Tage persönliche "Nachhilfe" vereinbarte. Good luck!
Link des Tages: Google arbeitet stark mit Eye-Tracking, um deren Produkte zu analysieren und zu verbessern. Hier die relevanten Artikel im offiziellen Google Blog.
Zum Abschluss noch ein Video, dass zeigen soll, dass sehen noch lange nicht wahrnehmen ist. Mit Eye-Tracking kann letztendlich auch nur das sehen gemessen werden, nicht jedoch das wahrnehmen!!! Ein Rückschluss auf das wahrnehmen, wenn man die Fixations (=Der Augenblick, wenn der Blick stehen bleibt und man einen kleine Ausschnitt (Daumennagelgroß) scharf sieht) und Saccades (Blickbewegungen, bei denen man maximal einen unscharfen, oftmals farblosen Schatten, sieht) interpretiert, wird immer ein gutes Stück Interpretation bleiben.

Noch immer sitze ich hier in einem veralteten Hörsaal der Uni (also Infrastrukturell sind die Uni's keineswegs zu beneiden...) und der Vortrag des heutigen späten Nachmittags nähert sich direkt proportional der Anzahl der Steckdosen in diesem Raum (=0!). Es geht um Fallstricke in der Onlinemarktforschung und die sind so "logisch" (bzw. sind diese rein handwerklich und es geht keineswegs um methodische Überlegungen), dass diese Interessant sind für Personen, die noch gar keine Erfahrung mit Onlinebefragungen sammeln konnten... Ich denke, ich werde in die Sonne gehen. Nur: Wie mache ich das ohne Respektlos zu erscheinen???

TAG 0:
Bin gerade unterwegs nach Wien an die Hauptuniversität zur General Online Research 09. Bin persönlich sehr gespannt, was die nächsten Tage als Status-Quo der Onlineforschung dikskutiert werden wird...
Weiteres folgt...

Mittwoch, 1. April 2009

Chiemsee und FH Salzburg machen Betriebe fit für das Internet

In der Jahreshauptversammlung des Chiemsee Tourismus Verbands wurde das grenzüberschreitende EU-Projekt "eTourism Fitness für Oberbayern und Salzburg" vorgestellt. Dieses neue EU-Projekt mit der Fachhochschule Salzburg und dem Tourismusverband Oberbayern als wichtigste Partner (+ weiteren 10 Partnern) öffnet den Vermietern der Projekt-Region eine Tür zum professionellen Umgang mit dem Internet und damit den Zugang zu neuen Marketinginstrumenten. Bei der Jahreshauptversammlung des Chiemsee Tourismus Verbandes (CTV) in Bernau stellten die Projektkoordinatoren Dr. Mario Jooss, FH Salzburg, und Isabella Müller, TVB Oberbayern, das Projekt vor.
Am 22. April ist der erste von drei kostenlosen Internet-Kursen in der Region Chiemsee. Die Termine für die Kurse in den Partnerregionen Gastein, Lammertal, Zell am See/Kaprun, Tegernsee, Chiemgau und Garmisch Partenkirchen sowie die dazugehörige Anmeldung entnehmen sie ab sofort online auf http://www.etourism-fitness.com/ oder telefonisch beim Tourismusverband Oberbayern, Tel. 089-82921817. Die Kurse vermitteln unter anderem Grundkenntnisse zu den Themen Website, Marketing und Vertrieb, rechtliche Grundlagen sowie Serviceorientierung.

Weitere Projektschwerpunkte sind eine eCoach Ausbildung für Destinationsmitarbeiter in der Projektregion, ein eTourism-Monitoring, die jährliche Großveranstaltung "Brennpunkt eTourism" und eine Benchmarking Analyse der Betriebe in der Projektregion.
Foto: Mario Jooss von der Fachhochschule Salzburg, Verbandsvorsitzender Benno Graf, Geschäftsführer Hermann Roth und Isabella Müller vom Tourismusverband Oberbayern (v.l.) verfolgen ein Ziel: Die Vermieter der Projekt-Partner-Regionen fit für das Internet zu machen.

Donnerstag, 26. März 2009

eTourism Foundation Dialog 2009: „eQualität“ als Destinationsstrategie?

Wir veranstalten am 12. Mai im Rahmen der "eTourism Foundation" (nähere Informationen zu diesem Verein, dessen Ziel die Förderung des professionellen eTourism ist, gibt es demnächst) ein Tourismussymposium zu den Themen Online-Content und Qualität der elektronischen Kommunikation


Wie können Destinationsorganisationen ihre Leistungsträger effektiv beim Umgang mit den neuen Medien unterstützen und wie sieht die optimale Online-Kommunikation aus? Tourismus- und Destinationsmanager sind am 12. Mai 2009 wieder ins Kleinwalsertal geladen, um sich mit anerkannten – und vor allem: erfolgreichen - Experten für Online-Tourismus über diese Fragen auszutauschen. Die Anmeldung ist auf der Website www.etourismdialog.com möglich.


Über die Hälfte des Umsatzes bei alpinen Beherbergungsbetrieben wird mittlerweile per Internet gemacht, vor allem über E-Mail-Korrespondenz und –Reservierung. Studien zeigen, dass sich rund 70 Prozent der potenziellen Gäste vor der Buchungsentscheidung im Internet informiert. Gleichzeitig aktualisieren die meisten touristischen Leistungsträger die Inhalte auf deren Website maximal ein- bis zweimal pro Jahr, nämlich zum jeweiligen Saisonwechsel. Von aktuellen Themen wie beispielsweise den Unmengen von Neuschnee diesen Winter ist auf den meisten Hotel-Websites nichts zu lesen oder zu sehen. Oder die oft notwendigen Freizeitalternativen bei anhaltendem Schlechtwetter: kaum ein Betrieb, der auf der Website wirklich nutzenbringende Ausflugstipps vorschlägt, von aktuellen Öffnungszeiten und Preisen nicht zu sprechen.

Dabei wird für den Online-Gast relevanter „Content“ im richtigen „Context“ immer wichtiger: „Neben der Erwartungshaltung des Nutzers, topaktuelle – bestenfalls multimedial aufbereitete – Inhalte auf Beherberger- und Destinationswebsites zu finden, ist vor allem die Suchmaschinenrelevanz nicht zu unterschätzen“, beschreibt Prof. Dr. Roman Egger, Leiter der Tourismusforschung an der Fachhochschule Salzburg und Vorstandsmitglied der "eTourism Foundation", die momentan beobachtbaren Trends: „Wie Studien zeigen, sinkt bei Intensivnutzern die Aufmerksamkeit bereits nach 9 Sekunden rapide.“ Welche Maßnahmen zur Optimierung des Online-Content und zur Vernetzung von Inhalten innerhalb einer Destination treffen können, ist eines der Themen, mit dem sich der „eTourism Foundation Dialog“ beschäftigen wird.


„World Café“ ermöglicht intensiven Austausch

Erstmals wird das mittlerweile fünfte Symposium der Reihe „etourism dialog“ von der neu gegründeten „eTourism Foundation“, einer gemeinnützigen Organisation zur Förderung des eTourism im Alpenraum, veranstaltet. Dies ist aber nicht die einzige Innovation beim diesjährigen Event: Neben den Vorträgen von namhaften Referenten aus dem Alpenraum wird am Nachmittag ein „World Café“ mit allen Referenten und Teilnehmern veranstaltet. Dabei wird in angenehmer Atmosphäre ein lebendiges Netzwerk von Gesprächen angestoßen. Über mehrere Gesprächsrunden wird der Austausch von Wissen und Ideen unter den Beteiligten gefördert. Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, Fragen und Gedanken direkt mit anderen Tourismusmanagern und Fachleuten zu diskutieren.

Die Anmeldungen zum diesjährigen Tourismus-Symposium haben bereits unter www.etourismdialog.com begonnen – „wir freuen uns, wenn wir auch dieses Jahr wieder zahlreiche Destinations- und Tourismusmanager begrüßen dürfen,“ so Mag. (FH) Alexander Fritsch, Vorstand der „eTourism Foundation“.

Mittwoch, 25. März 2009

Besuch in Nepal

Vom 15. bis 21. März war ich in Nepal um die International School of Tourism & Hotel Management in Kathmandu zu besuchen und die schriftlichen Semesterprüfungen zu beaufsichtigen.
Es war beeindruckend zu sehen, mit welchen Herausforderungen meine KollegInnen in Nepal konfrontiert werden. So gab es zu dieser Zeit nur 8 Stunden Strom am Tag, da es schon seit Monaten nicht mehr geregnet hat. Trotzdem durfte der Ablauf der Prüfungen dadurch nicht gestört werden. Obwohl Nepal zu den wasserreichsten Ländern der Welt gehört, schafft es die Regierung nicht, lückenlosen Stromzufuhr zu garantieren.

Im Zuge meines Aufenthaltes hatte ich auch die Möglichkeit mit Unterkunftsbetreibern zu sprechen. So erzählte mir Direktor Shiva Ram Suwal vom Hotel Blue Diamond (www.hotelbluediamond.com.np - übrigens ein Geheimtipp, es liegt im Touristenviertel Thamel), dass aufgrund der politischen Probleme die Auslastung zur Zeit nur bei 20% liegt.
Sharmilee Shakya, Absolventin der ITH Klessheim, berichtete ähnliches u. a., dass es des Öfteren passiert, dass Gäste, die gebucht haben, nicht erscheinen, da sie am Flughafen von Mitbewerbern bzw. dessen Zulieferer "abgeworben" werden. Sharmilee ist Sales & Marketing Director eines exklusiven Restaurants in Kathmandu und unterstützt gleichzeitig ihre Familie, welche ein Hotel führt.

Fachliche Ausbildung in Nepal ist teuer - im Gegensatz dazu werden bei uns hier z. B. über das Projekt eTourism Fitness (www.etourism-fitness.com) kostenlose und qualitativ hochwertige Kurse angeboten um die Verbesserung der fachlichen Qualifikation von Mitarbeitern und Unternehmen in touristischen KMU`s zu erreichen.

Bild: mit KollegInnen der International School of Tourism & Hotel Management

Donnerstag, 19. März 2009

Deutsche Reiseanalyse ´09

"Die Deutschen sehen die dunklen Wolken und hören das Grollen eines drohenden Unwetters: 64% der Bevölkerung (2008: 33%) erwarten eine Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland – aber nur 30% (2008: 25%) befürchteten im Januar 2009 eine Verschlechterung ihrer persönlichen wirtschaftlichen Situation – es ist jedoch vor allem diese Einschätzung, die die Urlaubsplanung maßgeblich beeinflusst. Aus diesem Grunde sind die Reiseabsichten für 2009 im Januar positiver als von vielen erwartet – im Vergleich zum Vorjahr zwar etwas zögerlicher (z.B. weniger feste Buchungen, unentschlossener bei der Reisezielwahl), insgesamt ergibt sich jedoch kein grundlegend anderes Bild als im Vorjahr."

Die Kurzfassung der neulich auf der ITB 09 präsentierten Reiseanalyse findet sich hier.

Mittwoch, 18. März 2009

Muss man heutzutage im Internet sein?

Heute war es wieder mal soweit: ich wurde (und das geschieht regelmäßig), von einem Touristiker ernsthaft gefragt "welche Bedeutung hat das Internet für den Tourismus - kann man heutzutage noch auf das Internet verzichten?" Es ist dann einfach nur mühsam solchen Menschen zu erklären, was um sie herum geschieht. Deshalb habe ich heute dieses Video auf meinem Handy geladen. In Zukunft werde ich denen dann einfach das Video vorspielen und nach 5 Minuten sollte man verstanden haben, dass die Welt um einen herum eventuell anders tickt als man selbst.......... (gleichzeitig sollte damit auch klar sein: ja es ist legitim sich mit eTourism als Forschungsthema zu beschäftigen - und: ja, da geht´s um mehr als Buchen bei Expedia.) Ps.: ich denke das Video verdeutlicht sehr gut, wie dramatisch und schnell sich unsere Welt in der letzten Zeit verändert hat. Ob diese Entwicklungen positiv oder negativ sind - die Interpretation dafür muss jeder für sich selbst vornehmen....

Mittwoch, 11. März 2009

Die Zukunft von social Media.....?

Ich sitze gerade im PhocusWright Blogger Summit und während die Panelrunde über bloggen, Twitter, Facebook etc. und deren Bedeutung für den Tourismus diskutiert, wird jede Aussage links und rechts von mir bereits getwittert. (Foto) Einfach unglaublich....

Wenn einige wenige User (wie bisher) User generated Content publizieren, mag da und dort wertvolle Info produziert werden und es lohnt sich den Aussagen bestimmter Personen zu folgen. Doch was, wenn auf einmal (zu)viele Individuen "hier" schreien - wird dann nicht das Hintergrundrauschen zu unerträglichem Lärm?
Die Bedeutung von Social Media (auch im Tourismus) ist nicht weg zu diskutieren, doch meiner Meinung nach hypen wir ein Thema bzw. Verhalten derzeit so stark, dass die Gegenbewegung für mich schon greifbar wird - die Qualität der "Ruhe" - und ich werde einer der Ersten sein, der diese genießen möchte. Meine Frage lautet daher: wie werden wir unsere Messages kommunizieren wenn wir nicht mehr gehört werden wollen?

Live von der ITB 2009

Soeben wurde die ITB 2009 eröffnet und ich schreibe hiermit meinen ersten Moblog (mobile Blog) Eintrag - noch immer mühsam - trotz G1 ;-)

Die Keynote von Rohit Talwar war gut, wenngleich sein Zahlenmaterial scheinbar methodische Probleme bei der Genese aufweist. Jetzt startet die zweite Keynote "the global online picture".... (Foto anbei) Interview mit Philip Wolf von PhocusWright.

Montag, 9. März 2009

Tourismusminister von Bhutan zu Gast

Heute war der Tourismusminister von Bhutan (Lhatu Wangchuk) bei uns zu Gast und Roman Egger stellte unsere Abteilung vor. Zu Bhutan gibt es ja gute Verbindungen, schließlich ist der Studiengang in der "ARGE Tourismus Salzburg" vertreten, die vor einige Monaten den Zuschlag für den Aufbau einer Tourismusschule im Königreich Bhutan erhalten hat.

Mal sehen was kommt, vielleicht forschen wir ja demnächst in Bhutan... :-)


Bild: Roman Egger mit Tourismusminister von Bhutan - Lhatu Wangchuk

1. Ausgabe der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft ist erschienen

Endlich ist es so weit! Die erste Ausgabe der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft ist gedruckt.

Herausgegeben wird die Zeitschrift von Prof. Reinhard Bachleitner (Uni Salzburg), Prof. (FH) Dr. Roman Egger (FH-Salzburg), Prof. Dr. Hans Hopfinger (Uni Eichstätt), Prof. Dr. Andreas Kagermeier (Uni Trier) und Prof. Dr. Hansruedi Müller (Uni Bern) .

Die Zeitschrift für Tourismuswissenschaft ist die derzeit einzige wissenschaftliche Zeitschrift im deutschsprachigen Raum, die den Schwerpunkt auf multidisziplinäre und interdisziplinäre Fragestellungen zu touristischen Phänomenen legt. Die Zeitschrift richtet sich dabei gleichermaßen an Forscher und Praktiker, die fundierte Aussagen zu tourismusrelevanten Problemstellungen benötigen.

Die Beiträge werden sowohl einen qualitativen als auch quantitativen Zugang zur Forschung enthalten und gleichermaßen der Grundlagenforschung wie auch der angewandten Forschung entstammen. Neben wissenschaftlichen Aufsätzen mit Beiträgen aus den verschiedensten Teildisziplinen (insbesondere Geschichte, Geographie, Kommunikations- und Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften, Ethnologie, Kulturanthropologie, Methodologie/Statistik, Ökologie, Psychologie, Soziologie, der Volks- und Betriebswirtschaften sowie Pädagogik) werden auch Projektberichte, Buchbesprechungen und Konferenzreports publiziert.

Die Zeitschrift für Tourismuswissenschaft verfolgt somit das Ziel, als Forum für Tourismuswissenschaftler aus den unterschiedlichsten Disziplinen zu dienen.

Das zweite Heft wird im Herbst 09 zum Thema "neue Medien im Tourismus" erscheinen. Roman Egger ist der Heftverantwortliche dafür....

Tourismusforschung hat eigene Kolumne

Diesen Samstag ist die erste Kolumne von uns im Berchtesgadener Anzeiger erschienen. Ab sofort wird einmal pro Monat ein Beitrag von uns rund um aktuelle Tourismusthemen erscheinen. Demnächst: "Stimmen von der ITB".

Sonntag, 15. Februar 2009

ENTER 2009 - Presentations online

wie dem Blog von Dimitrios zu entnehmen ist, sind die Präsentationen der diesjährigen ENTER nun online verfügbar. Schade nur, dass man diese Information nicht von IFITT selbst erhält....

Freitag, 13. Februar 2009

Mobile Augmented Reality im Tourismus

Während eine Vielzahl meiner Kollegen und Freunde mit dem iPhone herumläuft, würde ich das G1 von Google bevorzugen. Warum? Meines Erachtens hat Google wieder mal die richtige Strategie vorfolgt, indem man Android auf den Markt brachte. Das G1 ist ein Endgerät dessen wahrer Nutzen erst durch indirekte Netzeffekte (also die Nutzung von Komplimentärgütern- und Lösungen) zur Geltung kommt - sprich: je mehr Applikationen verfügar sind, desto mehr "kann" das Phone und der Nutzen steigt dementsprechend. Um Android hat sich eine mittlerweile große Community gebildet, die gemeinsam entwickelt, was ein einzelnes Unternehmen nicht zu leisten im stande wäre.

Eine revolutionäre Applikation für das G1 kommt aus dem touristischen Bereich und nennt sich Wikitude - eine vom Salzburger StartUp Mobilizy entwickelte Lösung. Die Cam des G1 filmt die Umgebung, berechnet den Standort von Sehenswürdigkeiten, markiert diese und liefert dafür relevanten Content (aus Wikipedia und Panoramio), der zur Umgebung passend in´s Display eingeblendet wird. Seit Jahren ist Augmented Reality ein Thema im Tourismus - mit dieser Applikation ist man ein wirkliches Stück weiter gekommen. Mit dieser Lösung kam man bei der Google Developer-Challenge unter die Top Finalisten.

Montag, 2. Februar 2009

Gedankensplitter der diesjährigen ENTER 2009

Die International Federation for Information Technology and Travel & Tourism (IFITT) veranstaltete die diesjährige 16. ENTER von 28. bis 30. Jänner in Amsterdam unter dem Motto ‘eTourism – dynamic challenges for travel and tourism’.

Ziel dieses Forums ist es, sowohl wissenschaftlich Fokussierten als auch Wirtschaftstreibenden Raum für Präsentationen und Diskussionen zu State-of-the-Art-Forschungsprojekten und Wirtschafts-Fallbeispielen zum Thema Informations- und Kommunikationstechnologien in der Tourismusbranche zu bieten.

Nachstehend nun kurz Gedankensplitter meinerseits, die von den qualvoll entschiedenen parallel laufenden Sessions mitgenommen werden konnten:

- Keynote Speaker Vincent Vanderpool-Wallace, Minister of Tourism and Aviation of the Bahamas, beherzt für sich und seine 700 Bahamas-Inseln folgendes: ‘You may forget what people said and did, but you may not forget how they made you feel’ (Maya Angelou).

- Ebenso Google erzählte (wenn auch nicht neue dennoch) spannende Infos – ‚Jede Minute werden 14 Stunden Video-Material auf youtube.com geladen’ (Andrew Pozniak) oder dass wir die letzte Generation sein werden, welche wissen, was es bedeutet ‚to get lost’. Gemeint war dies im Hinblick auf all die derzeit bestehenden bzw. auch geplanten geo-tagged Anwendungen, so der Referent Ed Parsons, welche von einer genauen Ortung bis hin zu einer mit Bildern hinterlegten Routenplanung nahezu alles zulassen. So soll der neue Adroid (das neue Google-Handy) auch eine automatisch an die Umgebung angepasste Änderung der mobilen Einkaufsliste anzeigen.
Ebenso erwähnte Parsons (Geospatial Technologist bei Google) die Social Media Strategy POST – people -> objectives -> strategy -> technology: Erst die anzusprechende Targetgroup definieren, dann die Ziele, die man sich diesbezüglich steckt, die Strategie daraufhin aufbauen und dann erst die der hierfür optimalsten Technologien wählen. Dell beispielsweise habe 40 Prozent der Callcenter-Mitarbeiter eingespart, seit es deren Foren gibt. Viele Fragen werden hierbei bereits von Usern beantwortet.

- Travelblogs wurden genannt, welche für mich zT neu waren – hier einfach kurz ein paar zum schmökern www.travbuddy.com / www.travelpod.com / www.travelblog.com

- Jens Threanhart von Chameleon Strategies gab Überblick über spannende Facts and Figures:
* China hat mit seinen mehr als 42 Millionen Bloggern mehr als Nordamerika und Europa zusammen.
* der meiste UGC (user generated content) kommt aus dem asiatischen Raum
* die zentrale Frage an den Kunden sollte sein ‚Do you recommend me?’
* http://www.tipsfromthetlist.com/the-book - Hier können aktuelle News zu diversen Themen vorgefunden werden

- Tripadvisor – Diese sehr gute Präsentation gab einen Überblick über...
* ...die Vielfalt von tripadvisors 13 brands (virtualtourist, travelpod, travellibrary, etc.)
* deren 25 Millionen Unique Users pro Monat weltweit
* darüber, dass 40 Prozent der User, welche in 5*-Hotels nächtigten und eine gute Erfahrung erlebten,darüber berichten, jedoch nur 11 Prozent der guten Erfahrungen in der 1*-Kategorie gepostet werden. Empfehlungen seitens Helena Egan waren ebenso, als Hotelier oder DMO die Foren als weitere Möglichkeit zum Identifizieren von eigenen Schwachstellen zu sehen und als CRM-Tool zu nutzen. Dies sein vielfach noch nicht realisiert worden.
* Und – ebenso wurde der spannende Versuch unternommen, User in deren Suchverhalten genau zu untersuchen und sich anzusehen, wie sich dieses im Laufe der Zeit bis hin zur Buchung verändert. So konnte beispielsweise die erste Suche mit ‚Hotel Brüssel’ gestartet, und die letzte dann zur Buchung mit ‚Interconti Cityroute Date’ beendet worden sein – im Schnitt ca. 30 Tage nach der ersten Sucheingabe. -> spannende Infos für mich als Forscher! :-)

Abschließend ist von meiner Seite noch hinzuzufügen, dass ich viele forschungsrelevante Inputs im Hinblick auf methodisches Vorgehen erhielt, es beruhigend ist zu hören, dass gewisse wissenschaftliche Grundprobleme all over the world vorzufinden sind, sowie, dass Amsterdam (welche unter dem Brand ‚i amsterdam’ steht) eine sehr feine und charming Stadt ist!

Und last but not least soll an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass Christof Hofstätter und Roman Egger dort als Autoren ebenso vertreten waren. Das Image hier zeigt Christof beim Vortrag zum Thema 'The Importance and Use of Weblogs for Backpackers'.

Montag, 26. Januar 2009

Der mündige Gast sucht im Netz

Start des EU-Projekts "eTourism Fitness für Salzburg und Oberbayern"
Quelle: Standort Salzburg 1/2009, Land Salzburg.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Seit letzter Woche dürfen wir Mag. Stefan Baumgartner in unserem Tourismusforschungsteam begrüßen.

Stefan hat an der Universität Salzburg Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Kommunikationswissenschaft studiert. Seit 2004 ist er in der Projektkoordination bei Siemens Österreich und seit Anfang 2008 als Projektkoordinator einer vom Land Salzburg finanzierten Suchtpräventionsstudie tätig. Die "zweite Hälfte" seiner Arbeitszeit widmet sich der gebürtige Oberösterreicher (Pram) nun unserem Projekt der Strategieentwicklung für die "Tourismusschulen Salzburg".

Stefan, wohnhaft im Salzburger Stadtteil Nonntal, ist Vater einer zweijährigen Tochter, verreist gerne mit dem Campingbus und spielt geschlechterübergreifenden Fussball.

Dienstag, 20. Januar 2009

Unsere Umfrage zum Thema "Klimaschutz und Wintertourismus" (s. u.) erhält Medienressonanz

Dienstag, 13. Januar 2009

Tourismusforschung befragt Salzburger Winterurlauber zum Klimaschutz

1.371 Personen wurden kürzlich am Salzburger Flughafen „W. A. Mozart“ von der Tourismusforschung der FHS Forschungsgesellschaft zum Thema Winterurlaub und Klimaschutz befragt.

Wie würden Salzburger Winterurlauber, die aktiv Wintersport betreiben, auf einen eventuellen Schneemangel, der auch heuer dank der guten Schneelage in den Wintersportregionen kein Thema ist, reagieren? Lediglich 11,8 % wäre ein schneearmes Salzburger Land egal, sie würden dann alternative Urlaubsangebote annehmen. 73,9 % wäre ein Schneemangel hingegen nicht egal, sie würden nicht aufs Skifahren bzw. Snowboarden verzichten und auf höher (> 2.000m) gelegene Destinationen ausweichen. Lediglich 14,2 % würden auf ihren Winterurlaub bei Schneemangel verzichten und anstatt dessen in einer südlich gelegenen Region urlauben. Salzburg würde also rund 9 von 10 bisherigen Urlaubern verlieren und müsste sich um neue Märkte bemühen! Eine strategische Neupositionierung der Salzburger Angebote im Winterhalbjahr, neue Kunden und ein anderer Werbemix wären ohne das „weiße Gold“ unvermeidlich für die Salzburger Tourismusunternehmer.

Salzburgs Wintergäste warten bis zuletzt mit dem Buchen ihres Skiurlaubs. Hauptsächlich deshalb, um sicher zu gehen, dass genügend Schnee auf den Salzburger Pisten liegt. 92,1 % ist die aktuelle Schneelage sehr wichtig oder wichtig beim Buchen ihres Winterurlaubs. Interessant: Auch Urlauber, deren Urlaubsmotivation nicht der Wintersport ist, kommen dennoch wegen dem Schnee bzw. dem damit verbundenen Winterambiente nach Salzburg. Auch unter ihnen ist die Schneelage nur jedem 4ten nicht wichtig (23,7 %). Nicht nur die heimischen Bergbahnen und Hoteliers in den Wintersportdestinationen Saalbach, Zell am See oder Gastein sind vom Schnee abhängig, sondern auch Urlaubsattraktionen in der Stadt Salzburg wie der „Salzburger Christkindlmarkt“. Werden daher künftig auch in der Salzburger Innenstadt Schneekanonen für das von den Urlaubern erwünschte Ambiente sorgen?

Aktive Beteiligung am Klimaschutz, um die globale Erwärmung zu verlangsamen, und damit den geliebten Ski- und Snowboardurlaub noch langfristig genießen zu können kann sich knapp jeder 3te Befragte (37 %) vorstellen. Diese würden eventuell (!) auf Flugreisen außerhalb Europas verzichten, wenn sie dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten könnten. Knapp 54 % der Salzburger Winterurlauber schließen dies nach wie vor grundsätzlich aus und rund 9 % wollen sich dazu gar nicht äußern, bzw. ist es ihnen egal.

Fragt man das verbleibende Zehntel der Urlauber, die angegeben hatten, dass sie trotz Schneemangels nach Salzburg kommen und dann Alternativangebote annehmen würden, nach deren Wünsche, nennen sie in erster Linie kulturelle Angebote wie Museen, Theater, Konzerte (50,9 % aller Nennungen). Winterwandern und entsprechende Thermenangebote sollen das Angebot abrunden. Auch das Shoppingerlebnis ist mit 25 % aller Nennungen nicht zu vernachlässigen und der heimische Handel ein wesentlicher Attraktivitätsfaktor für die Tourismuswirtschaft.

Montag, 22. Dezember 2008

We wish you.....

Liebe Kollegen, Freunde, Partner, Blog-Leser, Internet-Surfer, Tourismusforscher und solche die es noch werden wollen, Studierende, Alumni....


....wir wünschen ein frohes Fest, schöne Feiertage und eine guten Rutsch in´s Jahr 2009

[wünscht das Team der Abteilung für Tourismusforschung der FHS-Forschungsgesellschaft]

Dienstag, 16. Dezember 2008

Walk of Fame für innovative Touristiker - wer will in das Social Web Buch?

Wie bereits berichtet geben wir im nächsten Jahr das Buch “Social Web im Tourismus” heraus. Autoren aus Wissenschaft und Theorie sind bis zum 28.2.08 dazu aufgerufen, einen Artikel für das Buch zu schreiben.

Achtung: Wer abseits dieses Standard-Verfahrens zur Erstellung eines Buches mit aufgenommen werden will, dem bieten wir jetzt die Chance, alleine und mit Namensnennung in der Einleitung des Buches aufzutauchen!!! Der beste und kürzeste Beitrag zum Thema Social Web und Tourismus wird von uns in die Einleitung des Buches aufgenommen und der Autor als Quelle genannt. Einreichung bis zum 31.12.2008, 23:59 Uhr.

Wer Interesse hat, bloggt seinen Vorschlag auf dem eigenen Blog und setzt einen Trackback oder Hinweis-Kommentar zu diesem Artikel auf unserem Blog. Oder er / sie schreibt den Satz einfach in einen Kommentar unter dem Artikel (mit Nennung des Namens…!).

Wir sind schon gespannt, was für kreative Vorschläge wir bekommen werden und wer dann letztendlich in die Einleitung aufgenommen wird! Wie gesagt… je besser und kürzer sind die Entscheidungskriterien!

 

Zudem wird es in dem Buch eine ausführliche Liste touristischer Blogs in zwei Kategorien geben : b2b-Blogs im Tourismusbereich und b2c-Blogs im Tourismusbereich. Wer aufgenommen werden will, schicke seine URL, einen Screenshot und eine dreizeilige Beschreibung an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder veröffentliche selbiges auf seinem Blog und weise und per Trackback / Kommentar darauf hin - danke sehr!

2. Nur gelistet mit URL und Name werden die c2c-Blogs, denn hier gibt es einfach zuviele… - wer in die Liste möchte, verlinke diesen Artikel / schreibe einen Kommentar / benachrichtige uns per Email, ganz nach Wunsch.

 

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Wissenschaftliche Mitarbeiter gesucht...

Unsere Forschungsabteilung wächst ständig und laufend neue Projekte machen es notwendig, dass wir unser Team vergrößern. Daher schreibt die FHS-Forschungsgesellschaft mbH-Abteilung für Tourismusforschung eine Teilzeitstelle (20Std.) aus.

Ihre Aufgaben:
Empirische Sozialforschung (u.a. Entwicklung von Forschungsdesigns, Datengewinneung-, aufbereitung und -auswertung)



Ihr Profil:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Politikwissenschaft, Soziologie, Pädagogik oder Tourismus (Mindestens Bakk.)
  • EDV-Kenntnisse (SPSS, MS-Office, Recherchekenntnisse)
  • Erfahrung in der Anwendung qualitativer und quantitativer sozialwissenschaftlicher Methoden
Beginn: Jänner 2008 Befristung: Oktober 2009

Bewerbungskennziffer: imt-08-08 / Bewerbungsschluss: 15.12.2008

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Unsere Tourismusforschung in ECHO Science

In der neuen Sonderbeilage "Science" des Magazins ECHO (04; Dez. 2008) findet sich ein umfangreicher Bericht über uns. Neben den Tätigkeiten unserer Abteilung und Ausführungen zur eTourism-Forschung, wird auch auf das Projekt "Barrierefreie Sportregionen" der Salzburg Research eingeganben, in dem wir ebenfalls Wissenschaftspartner waren. "Tourismusforschung" auf der Seite der Praktiker findet bei Mike Mrazek (NCM-Chef) statt. Zwei meiner DiplomandInnen untersuchen seine Strategien übrigens gerade aus der wissenschaftlichen Perspektive....

Dienstag, 2. Dezember 2008

Website-Konzeption - Feedback gefragt!

SMAPs - für alle neuen Leser hier am Blog – ist die Bezeichnung für 120 ausgewählte Beherberger-KMUs in Nepal und Sri Lanka, welche am EU Projekt mit dem primären Ziel der Armutsminderung durch Stärkung der lokalen Wirtschaftspartner teilnehmen.

Derzeit sind wir gerade am Website-Aufbau zum Projekt (siehe gewünschterweise grob zu identifizierender Screenshot), der Launch muss jedoch geduldig erwartet werden, bis tatsächlich die Unternehmer deren Inhalte - also Texte, Images, Angebote, etc.- selbstständig eingestellt und gewartet haben. Die ersten 'how-to'-Trainings hierzu fanden im November in Kathmandu/Nepal statt.

Vielleicht sollten wir einfach die Zwischenzeit für Anregungen jeder Art genutzt werden, was SIE sich als User von einer Plattform zur Vermittlung von Kleinst-Beherberger-Unternehmen in Nepal und Sri Lanka beispielsweise erwarten?

Feedback gerne per Kommentar-Funktion bzw. auch per Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. !

Montag, 1. Dezember 2008

Buchen im Sekundentakt

Im Rahmen der Veranstaltung Brennpunkt eTourism 2008 gab es weitere Medienberichterstattungen.

Quelle: Tennengauer Nachrichten 27.11.08.

Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Social Web im Tourismus - Call for Papers

Gemeinsam mit den Herausgebern von Tourismuszukunft.de werde ich im kommenden Jahr ein umfassendes Werk zum Thema Social Web im Tourismus herausbringen. Am heutigen Montag, den 1. Dezember 2008 startet der Call for Papers.

Bis zum 28. Februar 2009 sind Autoren aus dem Tourismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft aufgerufen, Artikel zu verschiedenen Themen der Nutzung und Anwendung von Social Web im Tourismus zu verfassen und einzureichen. Das Buch versammelt Beiträge zu theoretischen Grundlagen und Perspektiven ebenso wie praktische Beispiele und Case-Studies aus der Anwendung im Tourismus.

Damit versteht sich die Publikation als Brückenschlag zwischen den theoretischen Prozessen des Social Web und der praktischen Umsetzung dieser Prozesse im Tourismus. Nach der Einreichungsphase werden die Artikel und Aufsätze im März einem eingehenden Reviewverfahren unterzogen, das Buch zusammengestellt und Mitte 2009 veröffentlicht.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.tourismuszukunft.de/buch/

Isabella Piekarz: Neue Mitarbeiterin für das EU-Projekt „eTourism Fitness“

Es freut uns sehr, Ihnen/Euch Isabella Piekarz vorzustellen. Isabella hat 2005 die Tourismusschule in Klessheim abgeschlossen. Derzeit studiert sie an der Universität Salzburg Wirtschaft und Recht.

Ihre Aufgaben im eTourism Fitness Projekt sind unter anderem die administrative und strategische Unterstützung des Projektmanagements, die Durchführung von Marketing- und PR-Maßnahmen, Planung und Durchführung von Veranstaltungen etc.

Ihre Hobbies sind lesen, Boden-und Geräteturnen, Reisen, und ihr Hund.

Freitag, 21. November 2008

Platz 3 für uns!

Donnerstag abend fand an der TU in Wien die Preisverleihung des Kommunikationspreises 'die Lupe' im Rahmen der Langen Nacht der Forschung statt.

Wir - gemeinsam mit der Forschung des Studienganges der FH Salzburg DPM (Design- und Produktmanagement- hier im Bild mit Manuela Lackus) - haben hierbei durch Publikums-Votings sowie dem Evaluierungsteam der Wissenschaftskommunikation den 3. Platz erreicht und freuten uns, den Preis gemeinsam entgegen nehmen zu dürfen!

Gruppenfoto (c) pressefotos.at/ DeSt

Dienstag, 18. November 2008

INTERREG IVA- Projekt: eTourism Fitness für Oberbayern und Salzburg

Nach knapp einem Jahr Vorbereitungszeit haben wir den Zuschlag für unser INTERREG IVA- Projekt "eTourism Fitness für Oberbayern und Salzburg" erhalten.

Ziel des Pilotprojektes ist, die "e-Fitness" von Tourismusregionen im gemeinsamen oberbayerisch- Salzburger Alpenraum aufzubauen und so weit zu stärken, dass die Regionen und ihre vielen Leistungsträger künftig als "eTourismus- Regionen" eigenständig die Herausforderungen und Weiterentwicklungen im eTourismus in die Hand nehmen können, optimal nutzen und nachhaltig bewältigen. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre.

Weitere Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

Mittwoch, 12. November 2008

Eye-Tracking Solution

Die Eye-Tracking-Solution (zu deutsch: Blickbewegungsregistrierungs-Lösung) - welche wir nun bei uns in der Tourismusforschung haben - ermöglicht es, die Augen- bzw. Blickbewegung unserer Probanden aufzuzeichnen um so unterschiedlichste Fragestellungen auszuwerten. So können - um nur die zwei wichtigsten Einsatzgebiete kurz hervorzuheben - Marktforschungsanalysen zur Wirksamkeit von Werbemitteln/-kampagnen bzw. ebenso Analysen der Usability von Websites genannt werden.

Welche Analysen bzw. Auswertungen gemacht werden können, soll nachstehender Movie kurz darzustellen, indem die zwei Darstellungsverfahren Heatmap sowie Blickverlauf kurz veranschaulicht werden:



Bei nun vorhandener Interesse einer Analyse der eigenen Website, einfach jederzeit mit uns in Kontakt treten!

Brennpunkt eTourism 2008

Am Montag, dem 10. November 2008 wurde von uns der Brennpunkt eTourism 2008 durchgeführt. Mario hatte die Vorbereitung bestens im Griff und so konnten wir die rund 450 Teilnehmer organisatorisch handeln. Nach der Eröffnung von Landeshauptmann Stellvertreter Dr. Haslauer wurde die Keynote von Wolfgang Oberauer (Google) gehalten, gefolgt von Sabine Weiden (Youtube). Vorträge von Tiscover und ein Vortrag zu den "Internet Facts" der AGOF füllten den "durchwachsenen" Vormittag.





























Am Nachmittag gab es drei unterschiedliche Sessions.

In Session I betrachtete man das Thema Web 2.0 näher - Social Web für Destionationen wurde von von unseren Kollgegen von Tourismus-Zukunft vorgestellt, die Bedeutung des Kundenwertes im Web 2.0 von Prof. Berchtenbreiter analysiert und um die rechtlichen Perspektive im Web 2.0 ging es im Vortrag von Dr. Kroner. Stets war das Publikum mit zahlreichen teils kniffligen Fragestellungen voll eingebunden. Christian Maurer referierte dann noch über Geschäftsmodelle für Tourismusorganistionen im Web 2.0 und Hannes Treichl gab Gedankenanstöße zum Thema Crowdsoucing.

Ebenfalls stark besucht war die Session II - Aktuelle Trends im online Vertrieb. Eindrucksvoll präsentierten Markus Schauer den Status zum online Vertrieb in der Hotellerie und Markus Schwankl von Bayern.info den Vertrieb auf Destinationsebene. Eine Spannende Karten-Lösung zeigte Stefan Huber und Irene Peer präsentierte unsere Tourismuslösung TANDEM.

In der Session III widmete man sich technologischen Trends und deren Auswirkungen. Neue Dimensionen für mobile Datendienste durch NFC war das Thema von Gerald Madlmayr (FH-Hagenberg). Christoph Hofstätter präsentierte die Hürden eines eTourism Startups anhand seiner Lösung Prooms.com. Großes Interesse gab es auch zur eFitness Benchmarking-Solution die von Alexander Fritsch und Gesine Schneider vorgestellt wurde. Dann präsentierte Mark Markus noch Umfrageergebnisse zum Thema IKT und Barrerefreiheit und Walter Hinterhölzl der Onyx Technologie OG referierte zu Mobilen Diensten im Tourismus.

In der Mittagspause führten wir die Eyetracking-Lösung vor und die Teilnehmer konnten selbst als Probanden an den Tests mitmachen.

Inhaltlich war insbesondere der Nachmittag auf den Tourismus getrimmt - dementsprechend auch das Feedback der Teilnehmer. Wir denken, es war ein gelungener Tag und hoffen, dass für jeden Teilnehmer etwas dabei war.

Präsentationen, Video-Mitschnitte etc. gibt es demnächst hier.

"Fremdberichte"

Samstag, 8. November 2008

Unsere Lange Nacht der Forschung

Am 8. November öffneten wir mit 16:39 Uhr unseren 'Lange-Nacht-der-Tourismusforschung'-Vorhang.

Neben 8 weiteren Standorten in Salzburg konnten wir als Fachhochschule rund 600 kleine sowie große Forschungsinteressierte begeistern.


Unsere drei Präsentationsschwerpunkte waren zwar nicht die ureigensten Themenschwerpunkte unserer Forschung (da sich ja empirische Sozialforschung nur schwer 'begreifbar' machen lässt), dennoch für die Besucher von hoher Attraktivität:

- Eye-Tracking Solution für eine touristische Website
- Website-Usability Solution mit Doku über Test-Auswertungen
- RFID-gestütztes Informationssystem mit multimedial aufbereiteter Detailinformation.

Hier zu sehen eine junge Probandin beim Analysieren ihrer Interessensschwerpunkte.



 

 

 

 

 

 

 

 

Im Bild: tom erklärt die RFID-Lösung / Usability Test für Prooms.com mit Morae sowie


hier noch ein kurzer Bericht vom ORF (09.11.08 - Bundesland Heute)

Dienstag, 4. November 2008

Jobangebot:: Projektassistenz eTourismus Fitness

Zur Verstärkung des Teams in der Tourismusforschung am Campus Urstein schreiben wir o.a. Position in Teilzeit (20 Wochenstunden) aus.

Ihre Aufgaben:
* Administrative, operative und strategische Unterstützung des Projektmanagements
* Eventplanung und Organisation
* Allgemeine Bürotätigkeiten

Ihr Profil:
* Abgeschl. Ausbildung mit Matura (kfm. von Vorteil)
* Erfahrung im Projektmanagement / Eventbereich
* Sehr gute Computerkenntnisse (Internet, Online Communities, MS-Office, Grafikprogramme)
* Ausgeprägte Organisations- und Kommunikationskompetenz
* Genaues und selbstständiges Arbeiten
* Berufserfahrung im Tourismus von Vorteil


Wir bieten:

* eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in der Abteilung für Tourismusforschung
* kommunikationsstarken Persönlichkeiten eine herausfordernde Position in einem dynamischen Umfeld eines vielfältigen Teams
* flexible Zeiteinteilung

Bewerbungskennzahl: imt-08-07
Bewerbungsschluss: 12.11.2008
Befristung: 3 Jahre
Bewerbungen senden Sie bitte mit Zeugnissen und Ihrer Gehaltsvorstellung ehestmöglich digital an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Fragen richten Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Samstag, 1. November 2008

Irene Peer: Neue Mitarbeiterin für TANDEM

Es freut mich sehr, Euch Frau Mag. (FH) Irene Peer vorzustellen. Sie hat den Studiengang Tourismus an der FHS absolviert. Mit ihrer Diplomarbeit (Usability touristischer KMU-Websites) gewann sie den österreichischen Tourismus-Forschungspreis.

Die gebürtige Südtirolerin hat im Agenturbereich gerarbeitet. Sie unterrichtet bei imt "Einführung Internetökonomie".

Ihre Aufgaben als Projektleiterin bei TANDEM sind unter anderem die Kundenakquise, Beratungs- und Betreuungstätigkeiten, die Planung und Durchführung von Marketing- und PR-Maßnahmen sowie die Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen.

In ihrer Freizeit stehen Fotografieren, Weiterbildung, Bewegung in der Natur (Wandern. Radfahren,...), Musik und Reisen auf dem Programm.

Montag, 20. Oktober 2008

Veranstaltung Brennpunkt etourism 2008 - 10. November 2008

Experten für eTourism tagen am Campus Urstein der Fachhochschule Salzburg:

Online Vertrieb als Erfolgsfaktor im Tourismus

Wie können sich Betriebe, Orte und Regionen im Tourismus im boomenden Online-Reisemarkt in Zeiten von ebay und google optimal behaupten? Wie können sie durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt werden? Darüber diskutieren am 10. November 2008 Experten beim „Brennpunkt eTourism 2008“ an der Fachhochschule Salzburg.
Um neue Gäste und Märkte anzusprechen, Gästeinformationen und Buchungsmöglichkeiten bereit zu stellen und Tourismusbetriebe sowie Regionen effizienter zu vermarkten, werden elektronische Lösungen und das Internet immer wichtiger. Der Boom im Online-Reisemarkt mit Rekordumsätzen und die hohe Nachfrage nach elektronischen Informationsangeboten für die Urlaubsplanung, -gestaltung oder –buchung stellen eine große Herausforderung dar, um auf dem Markt als Beherbergungsbetrieb, Fremdenverkehrseinrichtung oder Tourismusort wettbewerbsfähig und wahrnehmbar zu sein.

Tourismusbetriebe rüsten auf
Die Zahl der Angebote im Internet, die Informationen rund um das Thema Reisen bieten, nimmt deshalb kontinuierlich zu. Elektronische Lösungen halten aber auch immer stärker Einzug in die Tourismusbetriebe im klein- und mittelständischen Bereich und sind Voraussetzung dafür, die Geschäftsvorgänge und die Ansprache der touristischen Zielgruppen zu optimieren.
Diese aktuellen Entwicklungen am Tourismusmarkt und in der Technik haben die Fachhochschule Salzburg Forschungsgesellschaft, der Tourismusverband München Oberbayern und die Salzburg Research mit den regionalen Tourismusverbänden aus Salzburg und Bayern zum Anlass genommen, einen bayerisch-Salzburger Brennpunkt „eTourism- elektronischer Tourismus“ am 10. November 2008 ab 9:00 Uhr am Campus Urstein der Fachhochschule Salzburg zu organisieren.
Anmeldung und Programm unter http://www.brennpunkt-etourism.at/
Infos unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Freitag, 17. Oktober 2008

FHS-Tourismusforschung auf der EuroCHRIE-Conference 2008 in Dubai


Mit dem von Roman verfassten Conference-Paper zum Thema "RESTRUCTURING THE DESTINATION MANAGEMENT SYSTEM PARADIGM" konnten wir unser "TANDEM"-Projekt [www.tandem.travel] auf der diesjährigen EuroCHRIE-Conference [www.eurochrie.org] in Dubai (V.A.E) präsentieren. Die Konferenz wurde dieses Jahr von der Emirates Academy [YouTube-Video der Academy] beherbergt.

Die Präsentation verlief erfolgreich und dem Paper wurde international auf dieser Plattform Beachtung geschenkt. Die Tourismusforschung der FH-Salzburg ist mittlerweile im Bereich eTourism ein anerkannter Player in der Community der Tourismusforscher. Interessant: Es gibt auch eine Absichtserklärung eines Sultans aus dem Oman, seines Zeichens staatlicher "Tourismusdirektor", TANDEM in den Nahen Osten importieren zu wollen.

Tägliche Kurzberichte von der Konferenz und auch von den Eindrücken aus dem Nahen Osten sind auf dem privaten Blog von Thomas nachzulesen [hiho-tom.blogspot.com], der Roman in Dubai vertreten hat.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Besuch des Fraunhofer inHaus Zentrums in Duisburg


Gestern hatte ich die Gelegenheit, dass neue inHaus Zentrum des Fraunhofer Instituts in Duisburg (Düsseldorf) kennenzulernen.
Das Fraunhofer-inHaus-Zentrum ist die Innovationswerkstatt der Fraunhofer Gesellschaft für neue Technologie-, Produkt- und Anwendungslösungen in Wohn- und Nutzimmobilien. Hauptziele sind mehr Effizienz bei Planen, Bauen, Betreiben und in Anwendungsprozessen. Als Schnittstelle zum Markt dienen praxisnahe Anwendungslabore für Wohnen, Büro, Service, Hotel, Veranstaltungen. Vorallem dem Bereich Hotel, Zukunft Hotelzimmer ist ein eigenes Forschungslab gewidmet.

Basis zur Gestaltung dieser "Zukunfts-Hotels" sind die aktuellen Trends zu Individualisierung, zu erlebnisorientierten, kurzen Reisen in Kombination mit der Arbeitswelt und Wellnessbedürfnissen.

Montag, 6. Oktober 2008

MMag. Mario Jooss --> Dr. MMag. Mario Jooss


Wir beglückwünschen unseren Kollegen Mario ganz herzlich zu seinem heute erfolgreich bestandenen Rigorosum an der Universität Salzburg (Institut für Kommunikationswissenschaft).
Dr. Jooss analysierte in seiner Dissertation die Zukunftspotenziale von Applikationen im Mobilfunksektor.
Zum Arbeitsthema passend ist das Foto (links) auch mit einer Handykamera geschossen worden. ;-) Es zeigt unsere Forschungsabteilung - unmittelbar nach Mario's bestandener Prüfung beim Feiern am Gang der ehrwürdigen Universität!

GRATULATION MARIO!

Samstag, 13. September 2008

Report CastleCamp08

...ich kam zu spät zum ersten Tag des ersten BarCamp in Österreich zum Thema Tourismus. No problem - ein Chart mit den vielen Themen-Post-it's ermöglichte mir raschen Überblick über die vereinbarten 'Unkonferenz-Beiträge.'
So galt mein Interesse dann der ersten Session (nach einem hervorragenden Mittagessen in einer großartigen Kulisse)- dem UGC, also der user generated content diskussion (video dazu hier). Output davon: die am meisten gelesene Rubrik auf holidaycheck.de ist der 'flop der woche' - nice to know. Ansonsten hielten sich sowohl Beteiligung der Praktiker, Hoteliers, Agentur-Menschen, Blogger, etc. sowie wirklich neuer Informationsgehalt relativ in Grenzen.
Kommunikativere bzw. diskussionsfreudigere Grundstimmung herrschte dann in Session 'Virtuelle Welten' sowie 'Blog Baby Lammertal' (video davon hier).
Reinhard Lanner zeigte mit seinem neuen 'Lesezeichen', wie Lammertal-Gäste zur Berichterstattung via web 2.0-apps motiviert werden. Und - 10.000 verschenkte Lesezeichen in etwa 4 Wochen lassen viel versprechen.
Die Diskussion ging dann über (ich vergaß den genauen connex) zu Info-Portalen und Problemen dazu. Als Haken Nr. 1 wurden hier Contents wie beispielsweise 'saugeile aber inoffizielle Bikestrecken die aber über private Wiesen und geschützte Jagdzonen gehn' wie Rainer Edlinger - Veranstalter des CastleCamps - dies so nett ausdrückte - auf entsprechenden bike-/wander- oder sonstigen 'tour-portalen' genannt. Haken Nr. 2 ist die Unsicherheit auf Seite des Content Providers selbst: Passt das Portal zur Linie des Leistungsträgers? Will man auf diesen Sites vertreten sein? Wie kann ein content-sharing einfach und problemlos funktionieren?
TiscMedia wurde zu Ende der Session 2 noch vorgestellt (ja richtig - Präsentationen auf einer Unkonferenz ;-)) - eine Unternehmung, 'mit der man (Anm.: als 'C' kostengünstig, als 'B' kostenintensiv) eine Stadt per animierten 3D-Flug besichtigen kann'. Ja - scheint ein wahrlich arbeitsintensives Produkt zu sein - mögen sich interessierte Abnehmer finden!
Den Presse-on-offline-Beitrag versuchte ich noch mitzuverfolgen, körperlich schwach weil kränklich verließ ich jedoch frühzeitig das CastleCamp08.
An dieser Stelle congratulations zu dieser gelungenen Austausch-Möglichkeit!
-> Hier noch eine Auflistung weiterer Blog-Beiträge, Fotos und die Info zum TourismusCamp in Eichstätt im Frühjahr 2009.

Freitag, 22. August 2008

Erste Versuche mit Photosynth...

Seit rund einem Jahr verfolgen wir die Entwicklungen rund um Microsofts 3D-Fotosoftware "Photosynth". Seit gestern ist die Lösung öffentlich zu nutzten. User, die eine Windows Live ID besitzen, erhalten von Microsoft 20 GByte kostenlosen Online-Speicherplatz für eigene Photosynth-Kollektionen. Die Webanwendung macht aus einzelnen Fotos ein dreidimensionales Paroramamodell. Die Software analysiert die Zusammengehörigkeit einzelner Fotos und generiert mittels errechnetem Aufnahmewinkel ein 3D-Modell. Die einzelnen Fotos sind dann im Modell richtig positioniert und der User kann sich von Foto zu Foto bewegen, wobei er nicht nur Ausschnitte des Objektes sondern auch den Betrachtungswinkel ändert. Zur Darstellung eines Objektes sind lt. Microsoft zwischen 20 und 300 Fotos nötig.

Ungeahnt sind dadurch auch die Möglichkeiten Attraktionen und Sehenwürdigkeiten im touristischen Kontext auf neue Art darzustellen (insbesodere mit der Verknüfung auf Virtual Earth). Mit Sicherheit ist Photosynth noch nicht voll entwickelt, das Potenzial dafür umso größer.

Hier also einer meiner ersten Versuche - Brunnen im Mirabellgarten in Salzburg (ev. muss man die Site reloaden - insbesondere mit Firefox - bevor man navigieren kann)

Mittwoch, 13. August 2008

ENDLICH - eTourism Casestudies - mein neues Buch ist da

Während der ENTER-Conference vor vier Jahren ist mir die Idee gekommen, ein eTourism-Buch mit Fallstudien herauszugeben. Nach einigen Vorbereitungen fragte ich meinen Kollegen und Freund Dimitrios Buhalis, ob er Lust habe daran mit zu wirken. Dann wurde das Projekt gemeinsam in Angriff genommen. Nun halte ich es endlich stolz in Händen... und mir fällt ein Stein vom Herzen!!! Warum? "eTourism Casestudies" ist das bislang umfangreichste (wenngleich nach Seitenzahlen - ca. 500 - nicht dickste) meiner Bücher. Aber..... es ist auf Englisch, hat 42 Fallstudien in 6 Großkapiteln. Es wirkten über 70 Autoren aus allen Teilen der Welt mit und ist im "Butterworth Heinemann / Elsevier" Verlag erschienen. Insgesamt hatten wir das Buch VIER mal editiert (das waren 9 dicke Ordner Korrekturen)!

Kurz: ich bin happy!!!


Hier eine Beschreibung des Buches:
Book Description
First book of its kind to bring together cases highlighting best practice and methods for exploiting ICT in the tourism industry, from international market leaders

Product Description
'eTourism Case Studies' bridges the gap in contemporary literature o by carefully examining the marketing and management issues of companies that have successfully implemented eTourism solutions. A total of 42 case studies can be found in six sections, which explore the newest developments in this field, introducing and discussing emerging trends, approaches, models and paradigms, providing visions for the future of eTourism and supporting discussion and elaboration with the help of pedagogic aids.

Divided into the following sections, the case studies are used to illustrate the theory and issues to finally present a big picture of innovative and successful ICT usage in the tourism sector:

* Hospitality
* Intermediaries
* Destinations
* Transportation
* IT-Systems in Tourism
* Mobile Systems and Services

With contributions from leading global experts both from the industry and academia, each case follows a rigid structure with features such as bulleted summaries and review questions, as well as each section having its own thorough introduction and conclusion written by the editors highlighting the key issues and theories. Cases covered include: Intercontinental Hotel Group and online intermediaries, Lastminute.com, Amadeus, VisitBritain, Enterprise Rent-a-car, Lufthansa systems and many more.
  • Prepares students and professionals to take advantage of emerging trends, techniques and methodologies to create new product, industry structures and management practices
  • The first book of its kind to bring together up to the minute and important case studies from the industry
  • Discusses managerial best practice, trends and tools to support the development of the eTourism sector for the future
  • Written by leading global experts both from the industry and academia

Hier gibts das Buch bei Amazon.de

European Online Distribution Trends - Motion Graphic

Google hat neulich eine nettes Gadget zur Verfügung gestellt um statistische Zeitreihen dynamisch darzustellen. Diese Darstellungsform wurde von Prof. Hans Rosling übernommen, dessen Präsentationen sich wirklich gut machen. Hier also mein kleiner Versuch, die Entwicklungen des touristischen online Reisemarktes in Europa in Motion darzustellen. Die Daten wurden von C.H. Marcussen entnommen. Die Achsen sowie Darstellungsfarbe und -Größe können selbst ausgewählt werden.


Donnerstag, 7. August 2008

Abseits des Schreibtisches! - mal privat

Auch dies muss mal sein! Spontan haben wir uns entschlossen die Abendsonne in der Natur zu genießen. Deshalb haben wir uns auf den Weg - ein paar Kilometer in Richtung Süden - gemacht und sind in die Lammerklamm gewandert. Bei dieser Sommerhitze eine ideale Abkühlung! Mario war leider nicht dabei - der dürfte gerade seine Diss. zur Abgabe ausdrucken... Sämtliche Detailinformationen über die Klamm können bei Moni erfragt werden :-)

Montag, 21. Juli 2008

Neue Publikation der FHS-Tourismusforschung

Wie erforscht man nachfrageorientierte Preise und Produktpräferenzen für Dienstleistungen? Dieser Frage geht Thomas Hinterholzer, Tourismusforscher
an der Fachhochschule Salzburg in Puch/Urstein, aufgezeigt am Beispiel der Dienstleistung Skikurs, nach.

Dabei wird das Kostenmanagementkonzept des Target Costings als theoretischer Lösungsansatz für die Probleme der untersuchten Branche verwendet, um zu Handlungsempfehlungen, bezüglich einer – aus Konsumentensicht – optimalen Preis- und Produktgestaltung, für die Salzburger Skischulen zu gelangen. Um diese Präferenzen herauszufinden, kommt die adaptive Conjoint-Analyse, eine multivariate dekompositionelle Forschungsmethode, zum Einsatz. Die Beschreibung dieser Methode und deren Einsatz im ersten Schritt des Target Costing-Prozesses bilden das Kernstück des Buches.

Hinterholzer, Thomas (2008): Die adaptive Conjoint-Analyse als Methode zur Erforschung von Preis- und Produktpräferenzen im Rahmen des Target Costing-Prozesses. Die Dienstleistung Skikurs als Beispiel. Marburg: Tectum Wissenschaftsverlag.

Ab sofort bestellbar via Amazon!

Donnerstag, 17. Juli 2008

10. November 2008 - Kongress: Brennpunkt etourism

Für den 10. November 2008 planen wir bereits zum dritten mal den Brennpunkt eTourism Dieses Jahr unter dem Motto: Der Kunde im Zentrum des online Vertriebes.

Mit rund 350 Teilnehmern jährlich, hat sich die Veranstaltung mittlerweile bestens etabliert. (Veranstaltung der letzten Jahre unter: http://www.brennpunkt-etourism.at)


Die Veranstaltung hat folgende Zielgruppen:
* Landes-Tourismusorganisationen, ÖW,
* lokale / regionale Tourismusverbände,
* Tourist- Infos/ Gemeinden
* Interessensvertretungen/ Vereinigungen/ Wirtschaftsförderungseinrichtungen (WK, IHK, BHG, Österreichischer Hotellerieverband,…)
* Behörden/ Tourismusabteilungen bei den Ländern/ Ministerien (AT, BY)
* Unis und FHs (München, Rosenheim, Salzburg, Innsbruck, Krems, Wien, Gleichenberg),
* touristische Leistungsträger/ Beherbergungsunternehmen
* Marketingkooperationen, Bergbahnen/ Skiverbund
* INTERNET- Betreiber für Region (touristische Schwerpunkte)
* Consulter, Dienstleistungsanbieter im e-Tourism und Tourismus generell

Wir möchten Ihnen diesen Termin gerne als Aviso mitteilen und uns freuen Sie als TeilnehmerIn begrüssen zu dürfen. (Details zur Anmeldung, Programm, etc. werden demnächst bekannt gegeben.)

Nähere Auskünfte zum Kongress unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Dienstag, 15. Juli 2008

Finalisierung - Jugendtourismus-Studie

Nun ist es soweit: Die Studie zum Thema 'Anforderungen und Bedürfnisse der jugendlichen Gäste im Bundesland Salzburg' wurde finalisiert, und kann nun den Auftraggebern - der WKS, der SalzburgerLand Tourismus GmbH sowie dem Land Salzburg - überreicht werden.

Erste Ergebnisse vorweg können zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht werden, folgen jedoch.

Dienstag, 8. Juli 2008

Call for Papers: mTourism - mobile Dienste im Tourismus

Einen weiteren Call for Papers gibt es zum Thema mTourism. Unbestritten ist die Tatsache, dass Gesellschaft und Wirtschaft heute von vier Trendsgeprägt werden, die miteinander verflochten sind: Globalisierung, Kommunikation, Mobilitätund Virtualität. Diese Entwicklungen haben zur Informationsgesellschaft geführt, die auf der Grundlage moderner Informations- und Kommunikationstechnologien das ökonomische undgesellschaftliche Leben umgestaltet. (Gora, Röttger-Gerigk 2001) Parallel zur Entwicklung,Kommerzialisierung und Professionalisierung des Internet hat sich in den letzten fünfzehn Jahren die Mobilkommunikation etabliert. Sie entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem unverzichtbaren Bestandteil des beruflichen und privaten Alltags und hielt dabei auch Einzug in den Tourismus. Mehr noch, sie bietet bisher ungeahnte Möglichkeiten neuer mobiler Dienste und Services, sowohl im B2C als auch im B2C Bereich. Mobile Technologien werden den Tourismus künftig revolutionieren und bereits heute sind mBusiness-Lösungen in zahlreichen Sektoren der Tourismusindustrie implementiert.

Wenngleich in der einschlägigen Literatur seit einigen Jahren vermehrt auf das Thema mTourism eingegangen wird (hier ist insbesondere auf die Proceedings der ENTER zuverweisen) und einiges an Diplomarbeiten und Dissertationen im Umfeld publiziert wurde, sofehlt dennoch ein umfassendes Werk, welches die Bandbreite mobiler Technologien sowie deren Implementierung im Tourismus aufzeigt und spezielle Teilaspekte daraus genauer beleuchtet. Ergänzt werden die einzelnen Kapitel mit Fallstudien aus der Praxis. Mit der Publikation soll letztlich der Versuch unternommen werden, die deutlich sichtbare Lücke zum Thema Mobile Dienste im Tourismus zu schließen. Die Publikation wird im Herbst 2009 imLIT-Verlag erscheinen. Hier ist der CALL FOR PAPERS abrufbar.

1 Kommentare