mTourism - innovative, digitale und mobile Dienste im Tourismus  E-Mail

Am Donnerstag, 8. Oktober 2009 fand im Rahmen des Projektes " eTourism Fitness" der Workshop "m-Tourism - Innovative digitale mobile Dienste im Tourismus" unter der Leitung der Salzburg Research sowie der FH Salzburg Forschungsgesellschaft statt. Dabei wurde den 60 Teilnehmern jüngste technologische Entwicklungen am Tourismusmarkt präsentiert.

 

Dr. Markus Lassnig, Leiter des e-Tourismus-Kompetenzzentrums e-Motion, eröffnete den Workshop mit einer Einführung in das Themenfeld der "Location-based Services im Tourismus - Quo Vadis?", bei dem technische Rahmenbedingungen sowie die neuesten Entwicklungen und Trends am Markt des mobilen Tourismus erläutert wurden.

 

Roman Egger, Leiter der Tourismusforschung von der Fachhochschule Salzburg Forschungsgesellschaft konstatiert in diesem Zusammenhang, dass „mobile Technologien den Tourismus künftig revolutionieren werden und bereits heute sind mBusiness-Lösungen in zahlreichen Sektoren der Tourismusindustrie implementiert. In Zukunft werden „die Anforderungen an eine proaktive Gestaltung entsprechender Produkte gestellt werden sowie an eine reaktive Haltung gegenüber den Bedürfnissen des Reisenden in jeder seiner Urlaubsphasen, so Egger.
 

Anschließend stellte Alexander Trieb, Geschäftsführer der Firma Tripwolf.com, die iphone Applikation eines Online Reiseführers vor, welche Informationen von renommierten Print-Reiseführern sowie nutzergenerierten Kontent verbindet. Eine weitere Novität im Tourismus präsentierte die Firma Mobilizy GmbH mit der Applikation Wikitude. die eine Augmented Reality, also eine 'erweiterte Realität' erzeugt. Dabei wird ein Smartphone User per GPS geolokalisiert und bekommt hierauf dann Informationen über die Umgebung auf Grund seines momentanen Aufenthaltsortes.

 

Die Regionalmanagement OÖ GmbH präsentierte die Anwendung von QR (Quick Responses) Codes, die im Rahmen einer touristischen Schnitzeljagd in der Destination Salzkammergut durchgeführt wurde. Mit Hilfe sogenannter QR Codes - in Japan längst ein Alltagsphänomen - wurde Spielteilnehmern Rätselfragen gestellt, die sie auf interessanten Routen zu weiteren touristischen Attraktionen führte.

 

 

(im Bild: Dr. Mario Jooss / Tourismusforschung; Dr. Markus Lassnig / Salzburg Research)