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Wer das Web 2.0 zu Marketingzwecken nutzen möchte, steht vor der Herausforderung die ihm zur Verfügung stehenden Instrumente richtig einzusetzten. Diesbezüglich existiert eine Reihe von Erfolgsfaktoren die es im Umgang mit dem Social Web zu berücksichtigen gilt. Im Folgenden soll eine kurze "Anleitung" zum Marketingim Social Web gegeben werden. Worauf ist zu achten, wie kann eine strukturierte Herangehensweise aussehen.
Folgende "Schritte" (bitte die Auflistung nicht nicht als lineare Handlungsstruktur betrachten) haben sich als Erfolgsfaktoren habensich als Erfolgsfaktoren herauskristallisiert:
Die Analyse der bisherigen Aktivitäten der Kunden
* Die Auswahl passender Ziele (Welche Aktivitäten sind sinnvoll. Zieldefinition um später den Erfolg messen zu können etc.)
* Selektion der passenden Zielgruppen (für welche Zielgruppen sind die definierten Ziele erreichbar und welche Anwendungen sind dafür geeignet),
* Die Verwendung mehrerer Social Web Anwendungen (je nach Art des Content)
* Das Schaffen von Relevanz und Aufmerksamkeit (Welche Bedürfnisse haben die User, welche Interessen besitzt die Community)
* Das Anregen von Interaktion
* Das Vermitteln von Authentizität und Transparenz
* Die Aktualisierung des Content
* Das Optimieren des Content (um gefunden, geshared oder weiterempfohlen zu werden)
* Die Rücksichtname auf die soziale Komponente (Kein User tritt wegen den Marketingzielen eines Unernehmens einer Community bei - die Gemeinschaft existiert ihrer selbst wegen. Die Marke muss Teil der Community werden)
* Das Loslassen (den Usern Freiraum gewähren und ein Maß an Eigendynamik zulassen - die Community schätzt Regularien und Kontrolle nicht!)
* Die Sicherstellung der nötigen Ressourcen (Langer Atem ist gefragt, denn Marketingerfolge im Social Web kann dauern. Die Ressourcen für Contentmanagement, Interaktion etc. sind bereitzustellen)
* Evaluieren, Anpassen, Optimieren (die Ziele müssen gemessen und die oben genannten Punkte dementsprechend adaptiert werden)
Einen Ansatz zur strukturierten Vorgehensweise bietet das POST-Modell. Es berücksichtigt im Wesentlichen die zuvor genannten Erfolgsfaktoren. Die einzelnen Schritte sind:
People: Wozu sind die Kunden eines Unternehmens bereit, wo sind sie aktiv, wer sind sie --> hier empfiehlt sich die Analyse mit dem Schema der Social Technographics (siehe unten)
Objectives: Was soll im Social Web erreicht werden? - Kundendialog, Kundenbindung, Marktforschung, Crowdsourcing oder einach nur mehr User?
Strategy: Wie soll sich die Beziehung zum Kunden langfristig verändern? (Kundenloyalität, Kundenbindung, Kunde als Botschafter des Unternehmens etc.) Von der Strategie hängt in der Folge die Auswahl der Evaluationsmessgrößen ab.
Technology: Auswahl der adäquaten Anwendungen - gemäß den Zielgruppen, Zielen, Strategien
Um loszulegen und herauszufinden wer die Zielgruppe im Social Web ist und wie sie sich verhält hilft dieses Tool von Forrester:
Eine Beschreibung der Nutzertypologie findet man hier:

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