|
There are no translations available.
Unter diesem Schlagwort ‚Immaterielles Kulturerbe und Tourismus - Rituale, Traditionen, Inszenierungen‘ fand heute das 11. Salzburger Tourismusforum der Universität Salzburg Abteilung Kommunikationswissenschaft statt.
Zahlreiche Referenten präsentierten und diskutierten die Potenziale und Risiken des immateriellen Kulturerbes auf den Tourismus bzw. des Tourismus auf das immaterielle Kulturerbe.
Maria Walcher der UNESCO Wien stellte hierbei das erst 2006 ratifizierte Programm des ‚immateriellen Kulturerbes‘ vor. So sollen hier vor allem intangible Kulturgüter eines Landes, wie beispielsweise Volkskultur, Musik, Tanz, Heilmedizin, etc. erhalten bleiben bzw. bewahrt werden. Da Österreich seit Juli 2009 ebenso Mitglied dieses Übereinkommens ist, wird noch bis Ende des Jahres 2009 aufgerufen, immaterielle Kulturgüter jeder Art einzureichen, um in die Liste der erhaltungswürdigen Güter aufgenommen zu werden.
Sollten Sie als Destination, Heimatverein oder auch als Privatperson hier interessiert sein, finden Sie nähere Informationen zum Übereinkommen hier, und die Bewerbung um Aufnahme in das Verzeichnis hier.
Als konkretes Beispiel bereits erfolgreich umgesetzter Aufbereitung authentischer Kultur- und Naturinformationen stellte Norbert Winding die 2007 eröffneten Nationalpark-Welten in Mittersill dar. Ein näherer Blick auf die Website sowie ein Besuch in das interaktiv gestaltete Zentrum werden empfohlen – mehr als 100.000 Besucher pro Jahr bestätigen dies.
|