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3. Basis-Kurs im Lammertal, Suchmaschinenmarketing

 

Am 27.5.2009 haben über 60 TeilnehmerInnen trotz hochsommerlicher Temperaturen und 'HeuWetter' am 3. Basisseminar "Suchmaschinen-Marketing" in Annaberg teilgenommen. Anbei - als Youtube Video - Statements und Impressionen vom gestrigen Kurs. Der Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=SU7nFslg1r

 

Die nächsten Basiskurse in der Region Lammertal - Dachstein West finden im Herbst 2009 statt.
 
 

Tourissimus 2009 - Wir waren dabei 

 

Thomas Hinterholzer, Mitarbeiter unseres Forschungsteams, erreichte beim heurigen Tourissimus den 2. Platz.

Der Tourissimus ist ein Tourismus-Forschungspreis, bei dem die besten akademischen Abschlussarbeiten aller österr. Universitäten und Fachhochschulen eingereicht werden. Aus diesen von den Instituten eingereichten Top-Arbeiten werden mittels eines Double-Blind-Review-Verfahrens zunächst die 5 besten Arbeiten ermittelt. Die AutorInnen dieser präsentieren dann bei der Abschlussveranstaltung vor einer Expertenkomission ihre Ergebnisse. Per Juryentscheid werden dann letztendlich die Preise vergeben.

Im Bild links: Die 5 stolzen Preisträger mit den Sponsoren der Veranstaltung.
Im Video: Thomas bei der Preisübergabe:




In den Salzburger Nachrichten am 19. 05. 09:


 

 

 

 

 

 

 

 

 

eTourism Dialog 2009 - das Video


eTourism Dialog 2009 - Kleinwalsertal

 

Das Vorarlberger Kleinwalsertal war am Dienstag bereits zum fünften Mal Schauplatz für innovative Strategien und Erfahrungen in der Tourismusbranche: Über 100 interessierte
Touristiker tautschten sich zum Thema "elektronischer Tourismus" aus - und erfuhren, welche Modelle Zukunft im Tourismus haben. "Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun", eröffnete Mag. Alexander Fritsch, Obmann der "eTourism Foundation", mit einem Goethe-Zitat die Fachtagung im Kleinwalsertal. Unter diesem Motto wurden mit dem "eTourism Foundation Dialog" und der Abendveranstaltung "Walser Impulse" gleich zwei Fachsymposien an einem Tag veranstaltet. Die neu gegründete "eTourism Foundation" mit dem Sitz im Kleinwalsertal übernahm dabei die Schirmherrschaft. Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den elektronischen Tourismus im Alpenraum zu professionalisieren.

 

Wie sieht die optimale Online-cKommunikation im Tourismus aus? "Nutzen Sie alle vorhandenen Möglichkeiten, die das Internet bietet", propagierte Georg Ziegler eindringlich. Der "B2B"-Manager des größten deutschsprachigen Hotel-Bewertungsportales "Holidaycheck", erläuterte: "nur wer gefunden und positiv wahrgenommen wird, wird am Schluss auch gebucht." Dabei nimmt das Thema Hotel-Bewertung einen immer größeren Stellenwert ein - durchaus zum Nutzen der Hoteliers: Bei 80 Prozent der Bewertungen wird das besprochene Hotel weiterempfohlen. In der detaillierten Beurteilung sind dann allerdings schon die einen oder anderen Schwachstellen zu entdecken. "Diese ausführliche Kritik macht das Ganze ja auch glaubwürdig", hält Ziegler fest. Studien zeigen, dass sich rund 70 Prozent der potenziellen Gäste vor der Buchungsentscheidung im Internet informieren. Roman ergänzt: "Wie Untersuchungen zeigen, sinkt bei Intensivnutzern die Aufmerksamkeit bereits nach neun Sekunden rapide." Einig waren sich die Experten in der Frage, welche Rolle dabei die lokalen Tourismusorganisationen spielen müssen: "Tourismus- und Destinationsorganisationen müssen als 'Zugpferde' nicht nur selbst das Internet bestmöglich nutzen, sondern auch die Betriebe in der Region fürs Internet fit machen", fasst Egger die Ergebnisse der Diskussion zusammen.

 

"World Café" ermöglichte intensiven Austausch

Neben den Vorträgen von Experten wurde am Nachmittag ein "World Café" mit 70 Teilnehmern veranstaltet. In Kaffeehaus-Atmosphäre entstand ein lebendiges Netzwerk von Gesprächen: "Im direkten
Erfahrungsaustausch mit Fachleuten und Praktikern konnte ich viele neue Ideen für unsere eigene Arbeit mitnehmen", schildert Claudia Schleh, Geschäftsführerin von Kleinwalsertal Tourismus, ihre Erfahrungen. Schleh: "Das Kleinwalsertal möchte sich als fitteste Destination in Sachen neuer Medien positionieren und kann mit solchen Veranstaltungen wertvolles Know-how ins Tal holen."

 

Hotels: Der "Krise" gegensteuern

Bei der Abendveranstaltung "Walser Impulse" stand anschließend der praktische Umsetzungsnutzen im Vordergrund: 60 Hoteliers aus der Region erhielten aus erster Hand brandaktuelle Tipps, wie eine Website den gestiegenen Nutzeransprüchen genügen kann. Gerade weil die vieldiskutierte Wirtschaftskrise ihre tatsächlichen Auswirkungen auf den Tourismus erst mit Verzögerung zeigen wird, möchten sich viele Hoteliers mit einem  perfekten Internetauftritt bestmöglich präsentieren. Dass dabei viel falsch gemacht werden kann, weiß Dipl-Ing. Gesine Schneider, langjährige "eFitness"-Beraterin im Kleinwalsertal: "Die meisten Hotel-Websites weisen grundlegende Mängel auf - und das wirkt sich mittlerweile auch direkt auf den Buchungserfolg eines Betriebes aus." Eine professionelle Beratung, kombiniert mit betriebsinternem Online-Know-how, scheint dabei als Gebot der Stunde, denn mittlerweile werden 50 Prozent des Umsatzes im Alpentourismus über E-Mail und Internet eingeleitet. "Gelingt es einem Hotel, sich in diesen Bereichen positiv von seinen Mitbewerbern abzuheben, werden sich wohl auch die Auswirkungen der Krise besser verkraften lassen", erläutert Dr. Egger seine Einschätzung der momentanen Situation.

Lebensqualität zwischen Arbeit und Wirtschaft
Hier kurz meine persönlichen Best-Of's der hier an der FH Salzburg zum zweiten mal stattfindenden Konferenz Zukunft:


Wirtschaftsforscher des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung WIFO Stephan Schulmeisters erfreute sich an der mehrfachen Einbindung seiner 'ANWN-Regel' in seine Argumentationskette im Vortrags zum Thema 'Gegenwart und Zukunft des real existierenden Kapitalismus': Aus nix wird nix.

Jürgen Stehn - wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel - lud in seinem Beitrag 'Europäische Gewinner und Verlierer der globalisierten Weltwirtschaft von morgen' zu einer Gedankenreise zum Thema Bildungskonto ein. Hier sollte der Steuerzahler mit seinen eingezahlten Beiträgen selbstverantwortlich haushalten können, auch in Zeiten einer Anstellung - beispielsweise für Weiterbildungen.

Von einer 'Kennzahl-dominierenden Formalisten-Gesellschaft mit alltags-untauglichem BWL-Esperanto' wusste der deutsche Wirtschaftssoziologe Holger Rust in seinem Vortrag zum Thema 'Nichts ist vergänglicher als die Zukunft - Arbeit und Wirtschaft in der Trendforschung' viel zu berichten. Dabei schaffte er es, die 'Pseudo-Zukunftswissenschaftler' - wie Rust Trendforscher ohne wissenschaftliche Fundierung des Publizierten nannte - nicht gut aussehen zu lassen.

Und nun endlich die Berechtigung dieses Beitrages auf unserem Tourismusforschungs-Blog - eine spannende Zahl der österreichischen Tourismuswirtschaft von Herbert Buchinger - Vorsitzender des Vorstandes des AMS Österreich: Während die durchschnittliche Mitarbeiterfluktuation in Österreich 2002 bei etwa 42 Prozent lag, lautete diese im Beherbergungswesen im selben Jahr 95,3 Prozent. Dies bedeutet, dass 95,3 Prozent der befragten Personen (Stichproben oder -größen wurden nicht genannt) in diesem befragten Jahr ein neues Beschäftigungsverhältnis begonnen haben. Zum Vergleich dazu das Bauwesen mit rund 62 Prozent oder die Öffentliche Verwaltung mit ca. 22 Prozent. Sein Beitrag allgemein handelte von 'Arbeitsmärkten der Zukunft - Zwischen Angebot, Nachfrage, Qualifikationen und Flexibilität' und versuchte aufzuzeigen, welche Wege für künftige Arbeitsplatzentwicklungen beschritten werden können bzw. sollten.

...soweit dazu.

eTourism Fitness - Projektvorstellung in Traunstein

Am 30.04.2009 wurde in einer 2stündigen "Marathon" Präsentation das Projekt "eTourism Fitness für Salzburg und Oberbayern" in Traunstein präsentiert. Der Chiemgau Tourismus (Partnerregion) unter der neuen Leitung von Geschäftsführer Lücke und Maketingleiter Oswald Pehel organisierten diese Auftaktveranstaltung um auf das gemeinsame Projekt aufmerksam zu machen.

Zielgruppe dieser Veranstaltung waren vor allen MitarbeiterInnen von Tourist-Informationen aus der Region, welche als Kommunikatoren für das Projekt dienen sollen. Generell sind diese Aufktaktveranstaltungen sehr wichtig, da die Kommunikation über das Projekt "eTourism Fitness" bis in die Betriebe erfolgen soll und hierbei die TIs bzw. die MitarbeiterInnen in den Tourismusverbänden eine entscheidende Kommunikationsrolle übernehmen.

Bildinformation: Müller (TVB München Oberbayern), Jooss (FH Salzburg), Lücke und Pehel (beide Chiemgau Tourismus), Mattheu (TVB München Oberbayern).