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ÖHV-Kongress 2012  E-mail
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ÖHV-Kongress 2012 als Branchentreff der österreichischen Hotellerie

 

Der diesjährige ÖHV-Hotelierkongress 2012 unter dem Motto „Gesellschaft im Wandel. Der Wille die Welt zu verändern“ fand von 16. bis 18. Jänner in Schladming im neuen Congress statt. Touristiker und Hoteliers aus ganz Österreich trafen sich und tauschten sich zu interessanten Themen, Schlagworten und Fragen aus, die die Gesellschaft nicht erst seit diesem Jahr beschäftigen, aber eine immer wichtigere Rolle spielen und den Tourismus und die Hotellerie mehr denn je beschäftigen. Auch Tourismusforscher Mario Jooss und IMT-Studiengangsleiterin Eva Brucker von der FH Salzburg zählten zu den Gästen.

Zentrales Thema des diesjährigen Kongresses war die aktuelle Krise im wirtschaftlichen wie auch im privaten Sinne.

 

Weitere Themenschwerpunkte:

 

- Auswirkungen der Krise und der Sparpakete auf den Tourismus
- Umgang mit einer Welt im Wandel
- Reformen statt Belastungen
- Gesellschaftliche Umbrüche bei Gästen und Mitarbeitern
- Die Rolle des Tourismus bei der Integration
- Das Familienhotel 2020

 

 


„Der Hotelier von heute kann nicht mehr nur Gastgeber sein, nein, er muss vielmehr Manager sein.“ bestätigt  Kohl wörtlich.

 

 

 
Innovationsworkshop iPad im Hotel  E-mail
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Letzten Freitag, den 27. 1. 2012, trafen sich eine Runde von ExpertInnen (Hoteliers, Hotelleriemitarbeiter, Programmierer, Gäste, Webagenturmitarbeiter, Theoretiker) an der Fachhochschule Salzburg, um unter Anleitung der Tourismusforschungsabteilung potentiell innovative Ideen zum Thema "Tablet-PC-Nutzung in der Hotellerie" zu entwickeln und zu bewerten. Die kreativen Teilnehmer des Innovationsworkshops entwickelten in einem ersten Schritt 199 (!) Ideen zur Themenstellung, reduzierten diese dann auf die spannensten 13 Ideen.

 

Die 13 Top-Ideen waren:

  1. Ein iPad als Zipfelbobsubstitut zu verweden
  2. Ein Tablet mit Guest-Inter-Connect-App. Hier sollten die Gäste im Urlaub mit anderen Gästen unkompliziert in Kontakt kommen, um Partner (Tennispartner, Skitagpartner, Lebenspartner, Spielpartner für die Kinder, usw.) zu finden
  3. Das Tablet als All-1-One-Hardwaresteuergerät. Das Tablet sollte die Zufahrt zur Tiefgarage ermöglichen, den TV und die Videothek steuern, das Licht im Zimmer, die Klimaanlage, usw. usf.
  4. Track your Kid & Babyphone-Tablet. Bei dieser Idee sollte es a) möglich sein, die eigenen Kinder (oder Partner ;-)) via GPS zu tracken, um so sorgloser den Urlaub genießen zu können. Man wüsste immer wo sich der Nachwuchs gerade aufhält. b) sollte die Funktion eines Babyphones mit Nachtsichtkamera mit integriert sein, um so gemütlich an der Kaminbar sitzen zu können, während die Kleinsten (hoffentlich) schlafen.
  5. Mediennutzungs-App inkl. der Möglichkeit für den Gast Contentprovider zu sein. Eine Art hausinterner Filesharingserver mit eingebautem Recommender-System sollte den Gästen die Möglichkeit bieten die Lieblingsmusik von anderen Gästen kennen zu lernen.
  6. Rund-ums-Hotel-Info-App. Mit dieser Anwendung sollten alle Informationen rund um's Haus (Destinationsinfos) in Echtzeit  und gemäß dem Kundenprofil, bereitgestellt werden. Wanderkarten, Wanderempfehlungen, Busfahrpläne, Veranstaltungen, Ticketkaufoptionen, Skigebietspläne, uvm.
  7. Profiling-App. Diese Funktion wurde als Basis für optimale Empfehlungen, die bei vielen anderen Ideen mit angedacht wurden, gesehen. Sie sollte Informationen über den Kunden und dessen urlaubsrelevante Vorlieben liefern. Auch Informationen und Vorwissen aus vorigen Aufenthalten (gebuchte Spa-Anwendungen, Sportvorlieben, Medienkonsum,...) sollten hier erfasst werden bzw. sollte die App automatisch erfassen.
  8. Recommondation-App, die - basierend auf den Social-Media-Profilen des Gastes - Empfehlungen zum Fernsehprogramm, zu Sport-Aktivitäten, zu Veranstaltungen in der Region, zu allem erdenklichen, gibt.
  9. Die mobile Rezeption. Hier sollten Mitarbeiter mit Tablet-PCs ausgestattet werden, auf denen u. a. alle für eine Rezeption notwendigen Softwareanwendungen laufen. Die herkömmliche Rezeption, die üblicherweise mit einem Tresen, einem Back-Office, mit der Ansammlung von Informationsmaterial für Gast, mit eigens dafür angestellten Mitarbeitern, ausgestattet ist, sollte aufgelöst werden. Die Rezeptionsagenden sollten dem Gast ortsunabhängig - je nach dessen Bedarf - angeboten werden. Die Rezeption gelangt so zum Gast - nicht umgekehrt.
  10. Eine automatische Einkaufssteuerung-Inventur-App. Der Tablet-PC sollte durch das Scannen des Warenbestandes automatisch fehlende/benötigte Ware nachbestellen.
  11. Upselling-/Kapazitätssteuerungs-App. Diese App sollte dem Gast via Push-Benachrichtigungen Empfehlungen für Zusatzverkäufe aussprechen, die a) auf sein persönliches Anforderungs-/Interessens-Profil passen und b) zeitlich und preislich so dynamisch gesteuert sind, dass so eine optimale Auslastung des Spa-Bereichs, des Restaurants, der Wanderführer, etc. erreicht werden kann.
  12. Packlisten- und Anreiseinfo-App. Dem Gast soll hier, abhängig von Urlaubsart, Persönlichkeitstyp und Hausinfrastruktur eine individuelle Packliste erstellt werden mit entsprechenden Tipps für die Urlaubsvorbereitung. Also etwa Übungen mit Skigymnastik zur Vorbereitung auf den Skiurlaub mit entsprechender Aufstellung der für das Skifahren benötigten Utensilien, etc.
  13. Das Offline-Strahlenfrei-Handylos-Hotel. Hier handelt es sich um eine im Laufe des Workshops aufgekommene Idee, die das genaue Gegenteil der Aufgabenstellung ist. Es handelt sich um die Idee eines Hotels, dass völlig strahlenfrei (Handystrahlen, WLAN-Strahlen, Stromkabelbelastungsreduktion, ...) ist und sich konsequenterweise keiner (zumindest sichtbaren) elektronischen Hilfsmittel bedient. Der Gast soll sich keiner Devices im Urlaub bedienen (müssen) und so vollkommen abschalten können.

Schliesslich wurden diese 13 Ideen in 3 Kategorien bewertet.

Ideenbewertung

Die Bewertung erfolgte hinsichtlich des Innovationsgrades der Idee, hinsichtlich des Potentials für den Anbieter und hinsichtlich des Kundennutzens . Die Gewinneridee war die "mobile Rezeption", dicht gefolgt vom "Offline-Strahlenfrei-Handylos-Hotel" und dem "Profiling-App".

App-Ideen-Hotellerie

Wir wollen uns hier nochmals recht herzlich bei allen 12 TeilnehmerInnen des Workshops bedanken! Die kommenden Wochen soll der Output des Workshops einer Gruppe von Hoteliers vorgestellt werden, weiter diskutiert und entwickelt werden, um schlussendlich eine Kooperation in der Hotellerie zu finden, die sich an der Finanzierung der Realisierung beteiligt und das Produkt in den Häusern implementiert.

 

 
Neu bei uns
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kimi

 

 

Herzlich  willkommen!

Wir begrüßen Kimi Boes in unserer Forschungsabteilung. Kimi Boes ist Absolventin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus (IMT). Sie wird uns ab sofort bei den Projekten der Forschungsabteilung unterstützen. Wir freuen uns und wünschen Kimi einen guten Start!

 

 

 

 
Salzburg arbeitet an neuen Strategien im Tourismus  E-mail
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Bildinfo: Hotelier Peter Hettegger, Sigrid Lebitsch-Buchsteiner , Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Petra Hutter-Tillian, LAbg. und FH Aufsichtsratvorsitzender Hans Scharfetter
Quelle: Jooss & Salzburger Landeskorrespondenz, 27. Jänner 2012

 

Salzburg stärkt Qualität und Knowhow im Tourismus. Damit das so bleibt, wird derzeit der Strategieplan Tourismus des Landes mit Experten und Praktikern überarbeitet. Mit an Board in der Expertenrunde sind auch Eva Brucker und Mario Jooss vom Studiengang Innovation und Management im Tourismus. "Unsere Vision ist die weitere Entwicklung des Ganzjahrestourismus: Kultur, Gesundheit und Wellness, Kongresse sowie Sportveranstaltungen haben einen wesentlichen Anteil daran. Das Angebot soll durch innovative Qualität in allen Leistungs- und Preisklassen bestimmt sein. Wir wollen motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen optimale Arbeitsbedingungen geboten werden", so Dr. Haslauer. Die Stoßrichtung dieses Vorhabens wurde letzte Woche in der Tourismusplattform des Landes diskutiert.
 

 
„Alpen-Kulinarik - so schmeckt die Region...“ gewinnt den „Salzburger Regionalitätspreis 2011“  E-mail
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Das grenzüberschreitende INTERREG IV A-Projekt „Alpen-Kulinarik – so schmeckt die Region…“ wurde am 6. Mai 2011 in der Kategorie Gastronomie mit dem „Salzburger Regionalitätspreis 2011“, der von den Bezirksblättern Salzburg und dem Wirtschaftsressort des Landes Salzburg vergeben wurde, ausgezeichnet. Mit der Idee, einzelne Glieder regionaler Produktketten zu vernetzen, um speziell im gastronomischen Sektor das Angebot aus der Region zu erweitern, konnte die prominent besetze Jury überzeugt werden.

 

Bild von Susanne Drachsler aus Beitrag Bezirksblätter ehrten Salzburgs regionale Stars auf regionaut.meinbezirk.at" alt="" />

 

Bei der Preisverleihung im voll besetzten Festsaal der Stiegl Brauwelt wurde gestern Abend im Beisein hochkarätiger Personen aus Politik und Wirtschaft der Regionalitätspreis 2011 überreicht. Neben LH Gabi Burgstaller und LH-Stv. Wilfried Haslauer sowie den Landesräten Walter Blachfellner, Tina Widmann und Sepp Eisl waren auch Vertreter der Wirtschaft und eine Delegation der Sozialpartner anwesend. Von mehr als 100 Bewerbungen aus allen Salzburger Bezirken wurden gesamt 12 Preisträger in verschiedensten Kategorien gekürt. Die Projektpartner auf Salzburger Seite – Thomas Mohrs vom Zentrum für Gastrosophie und Maria Pinwinkler von der Tourismusforschung der FH Forschungsgesellschaft nahmen freudestrahlend den Preis entgegen.


Voraussetzung für die Nominierung war ein stark regionaler Bezug des Projekts, durch dessen Umsetzung nicht nur Wirtschaftskreisläufe und sozio-kulturelle Strukturen in der Region gestärkt werden, sondern auch die Umwelt entlastende Kriterien berücksichtigt werden. Thomas Mohrs hat als Leadpartner das Projekt entsprechend eingereicht und das zentrale Ziel des Aufbaus einer Vernetzungsstruktur zwischen Hersteller- und Erzeugungsbetrieben von qualitativ hochwertigen Produkten aus der Region und der Gastronomie in dieser Region betont. Dadurch können zukünftig nicht nur regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt und neue Angebote entwickelt, sondern vor allem auch die Umwelt entlastet werden. Die Jury setzte sich aus den Partnern der Aktion – dem Land Salzburg, der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein, AK, ÖGB, Wirtschaftskammer, Landwirtschafskammer, Agrar Marketing, Gemeindebund, Industriellenvereinigung, Salzburger Land Tourismus Gesellschaft, Raiffeisen, Alpenmilch und der Stiegl Brauerei zusammen.
 

 

 
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