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Am 27. April 2012 um 17 h waren die MitarbeiterInnen der Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg gemeinsam mit Angelika Lumetzberger und deren Assistentin vom Zoo Salzburg bereit, zahlreiche Besucher aus Salzburg und Umgebung im Hörsaal 054 der Fachhochschule Salzburg zu begrüßen. Das Motto war „Erlebnis-Inszenierung – Wie sieht ihr perfekter Urlaub aus?“
Abgeleitet wurde die Idee von dem von der Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg im Jahr 2011 abgewickelten Projekt „Imagineering – Erlebnisinszenierung im Tourismus“ im Rahmen des Projekts OTELO-S (Offenes Technologielabor - Salzkammergut). Projektleiterin war Stefanie Eichbauer.
Besonders die kleinen Besucher und Jugendliche beteiligten sich intensiv an der Bewertung von Urlaubsaktivitäten. Auch bei der Gestaltung unserer Riesenlandschaft wurden keine Mühen gespart, nach Motiven im Internet recherchiert, ausgedruckt und aufgeklebt bzw. mit Stift und Farben Hand angelegt. Auch die Eltern ließen sich zum Mitmachen hinreissen. Ein besonderer Anzeihungspunkt war der Salzburger Zoo, der mit Stabheuschrecken und anderem Krabbelgetier die Nerven der Besucher auf die Probe stellte. Tatzen und Felle trugen weiters dazu bei, sich wie im Dschungel zu fühlen. Bei einer Verlosung, die in den nächsten Tagen stattfinden wird, gibt es eine Tageskarte für den Zoo mit einer Führung bis 15 Personen zu gewinnen. Die Gewinner werden per Mail verständigt.

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Im Zuge des Projekts "Alpenkulinarik - so schmeckt die Region", bei dem die Tourismusforschung der Fachhochschule Salzburg Kooperationspartner ist, findet am 20. März 2012 bereits das zweite Kochatelier statt - diesmal in der Salzburger Tourismusschule Klessheim. Wie berichtet, wurde die erste Veranstaltung in diesem Zusammenhang im November 2011 bei der Firma WIBERG abgehalten. Durch die Veranstaltung führt diesmal Thomas Grininger, ehemaliger Koch des Restaurants "Zur Plainlinde" in Salzburg und derzeitiger Kochlehrer an der Salzburger Tourismusschule Klessheim. Sinn der Kochateliers ist, Nachwuchsköche und Köche aus der zweiten Reihe zur Verarbeitung regionaler Bioprodukte anzuregen. Die Veranstaltungen bieten Gastronomen, Produzenten und Wissenschaftlern eine Plattform zum Austausch. Die Gastrosophie der Universität Salzburg freut sich auch diesmal wieder über eine rege Teilnahme. Anmeldungen sind noch möglich.
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Im Rahmen des Salzburger Regionalitätspreis wurden am 10.5.2012 in Stiegl`s Brauwelt die Sieger gekürt.
Gewinner des Abends war die FH Salzburg Tourismusforschung mit gleich 2 Auszeichnungen. In der Kategorie „Tourismus & Gastronomie“ erhielt das Projekt „eTourism Fitness“ der Forschungsabteilung den 1. Platz. Der Sonderpreis für grenzüberschreitende Aktivitäten/Kooperationen mit dem benachbarten bayerischen Raum ging ebenfalls an die FH Tourismus-Experten.
Die über 60 Einreichungen zeigten das enorme Interesse und die vielfältigen Projekte im Bundesland Salzburg. Ziel des Salzburger Regionalitätspreis bringt Geschäftsführer Michael Kretz von den Salzburger Bezirksblättern zum Ausdruck. „Wir wollen Initiativen und Projekte vor den Vorhang holen, die dazu beitragen, die Lebensqualität in den Regionen zu steigern. Dabei geht es um Auswirkungen auf regionale Wirtschaftskreisläufe genauso wie um die Stärkung sozialer Strukturen vor Ort“, erklärt Kretz. Bewusst verstehen wir Regionalität auch in grenzüberschreitender Hinsicht mit unseren bayerischen Nachbarn im Rahmen der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land - Traunstein.
Das Ziel, das mit dem "eTourism Fitness für Oberbayern und Salzburg" der FH Salzburg Tourismusforschung verfolgt wird, ist die Verbesserung der fachlichen Qualifikationen von Mitarbeitern und Unternehmern in den Bereichen Online Marketing, Social Media im Tourismus, Internetrecht, usw. Diese Qualifikationen müssen praxisrelevant und für die Betriebe im täglichen Geschäft verwertbar sein, so Dr. Jooss von der Tourismusforschung.
„Der Weg in Richtung eTourismus eröffnet für den klein- und mittelständischen Bereich auch die große Chance, allgemein elektronische Lösungen intensiver zu nutzen, um damit die Geschäftsvorgänge und betriebliche Abläufe zu optimieren, das Qualitätsmanagement zu verbessern und insgesamt Kosteneinsparungen zu realisieren, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit steigern kann. Das Projekt liefert somit einen wertvollen Beitrag für die regionale Wertschöpfung“, so Jooss weiter.
Bildinformation links: Sonderpreis für grenzüberschreitende Aktivitäten/Kooperationen mit dem Benachbarten bayerischen Raum: Fachhochschule Salzburg Gmbh, "eTourism Fitness". Landeshauptfrau Gabi Burgstaller,LHStv. Willfried Haslauer und Steffen Rubach (Euregio) überreichten den Preis an Dr. Doris Walter (Geschäftsführerin FH Salzburg) und Dr. Mario Jooss (Leiter Tourismusforschung, Studiengang Innovation und Management im Tourismus. Alle Fotorechte: Andreas Farche
Insgesamt konnten im Bundesland Salzburg 3000 Betriebe im Zeitraum 2008-2011 in Seminaren geschult werden. Der Know How Transfer gelang der Forschungsabteilung perfekt, da die Betriebe nicht nur nützliche Tipps und Handlungsempfehlungen erhielten sondern diese sogleich im eigenen Betrieb umsetzen konnten. Auch eine eigenen eCoach Ausbildung der MitarbeiterInnen aus den Tourismusverbänden setzte wertvolle Akzente in der Region und lassen das Projekt weiter"leben".
Es ging sehr klar hervor, dass bei vielen Akteuren und Leistungsträgern Know-How und eine Grundkompetenz fehlen, um die vielfältigen Herausforderungen rund um das Thema eTourismus selbst zu bewältigen, um einen Durchblick im Umgang mit den unzähligen Systemen, Portalen und Anwendungen zu erreichen und im Alltag eTourismus zur Routine werden lassen. so Jooss von der FH Salzburg.

Bildinformation oben: Sieger in der Kategorie Tourismus und Gastronomie: Fachhochschule Salzburg GmbH mit "eTourism Fitness". Christoph Bachleitner (Raiffeisen Salzburg) übergab den Preis an Dr. Doris Walter und Dr. Mario Jooss. Alle Fotorechte: Andreas Farche.
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FH-Prof. Dr. Michael Bobik, FH Joanneum, schreibt in der Sondernummer ÖHZ Spezial, Österreichische Hochschulzeitung, Februar 2012, zu diesem Thema:
Forschung an österreichischen Fachhochschulen ist heute zur quantitativ und qualitativ nicht mehr verzichtbaren Größe geworden. Die Frage, ob das nicht konkret „mehr vom Gleichen wie wie die Forschung an Universitäten“ bedeuten würde, ist mit einem klaren Nein zu beantworten. Um zur Diskussion zu stellen, was es wirklich sein kann, sollen sechs Thesen formuliert werden, die sich aus den Randbedingungen ergeben, zwischen denen die forschung an österreichischen FHs aufwächst:
These 1: Es gibt wichtige Gründe für eine Verbindung von Lehre und Forschung an FHs.
These 2: Forschung an FHs zielt auf nutzungsnahe Innovation und nicht auf fundamentale Einzelerfindungen.
These 3: FHs müssen eine eigene Form der Kommunikation und Darstellung pflegen.
These 4: Da die Ansprechpartner bei Forschungsaktivitäten hauptsächlich die Privatwirtschaft ist und diese nicht nach Fakultäten oder Forschungsdsziplinen gegliedert ist, muss FH-F&E prinzipiell transdisziplinär sein.
These 5: Das österreichische Forschungsförderungssystem ist gut, aber nicht für die spezifischen Randbedingungen der FHs geeignet.
These 6: Forschung nur an der momentanen Nachfrage aufzuhängen, führt zu destruktiver Diskontinuität.
Zusammenfassend ist zu bemerken, dass die FHs bisher evolutionär auf die besonderen – vor allem finanziell restriktiven – Randbedingungen reagiert und damit einen bemerkenswerten Start vorgezeigt haben. Eine weiterhin erfolgreiche Beitragsleistung zum Ziel einer unternehmerischen Wissensgesellschaft erfordert aber in der nahen Zukunft aktive Eingriffe der Politik. Damit den FH-Forschern und –Forscherinnen bei ihrem Marathon nicht die Luft ausgeht, ist erforderlich,
- an die FH-Forschung sstemgerechte Erwartungen zu setzen und nutzungsnahe Innovationstätigkeit nicht universitärer Grundlagenforschung unterzuordnen,
- die FH-Forschung und ihre Effizienz als unternehmerische Dienstleistung angemessener öffentlich zu kommunizieren,
- entweder dringend eine kontinuierliche Basisförderung für FH-Forschung seitens des Bundes zu entwickeln, zumindest aber als ersten Schritt die bisherigen Eigenmittelanteile in nationalen und europäischen Förderprojekten und die finanziellen Risiken für FHs voll auszufinanzieren,
- wissenschaftlichen MitarbeiterInnen an FHs die finanzielle Möglichkeit zu geben, mit kontinuierlichen Beiträgen ihre Karriere aufzubauen und ihnen damit einen Anreiz zu geben, eine Zeitlang Forschung zu betreiben anstatt eine wesentlich besser bezahlte Industrietätigkeit anzunehmen.
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