Der Sustainabililty Award wurde 2007 vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie vom Lebensministerium als Projekt im Rahmen der UN-Dekade zur Bildung für nachhaltige Entwicklung initiiert. Mit diesem Sustainability-Award-Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, werden Initiativen an Hochschulen ausgezeichnet, die ökonomische, ökologische und soziale Ausgewogenheit anstreben.
Wir freuen uns sehr, dieses Jahr mit unserem Projekt ‚Strengthening the Capacities of SMAPs – Small and Medium Sized Accommodation Provider in Nepal und Sri Lanka‘ den 2. Platz im Handlungsfeld ‚Europäische Integration‘ erreicht zu haben.
Unser Kollege Mario Jooss, seines Zeichens Betriebswirt und Kommunikationswissenschaftler hat neulich den Titel Prof. (FH) von unserem Rektor Dr. Erhard Busek verleihen bekommen. Mario arbeitet seit 2006 bei uns in der Abteilung für Tourismusforschung. Hier beschäftigt er sich aktuell mit verschiedenen gesellschaftswissenschaftlichen und ökonomischen Aspekten zum Thema Soziale Netzwerke, Informations- und Kommunikationstechnologien und Know-how Transfer im Tourismus. Darüber hinaus leitet er mehrere nationale und internationale Forschungsprojekte. Wir gratulieren Dir herzlich!
Das Vorarlberger Kleinwalsertal war am 6. Mai bereits zum sechsten Mal Schauplatz für innovative Strategien und Erfahrungen in der Tourismusbranche. 80 interessierte Touristiker setzten sich mit der Frage "Betten füllen: Mission Impossible?" auseinander – und erfuhren, welche Modelle Zukunft im Tourismus haben. Der "eTourism Foundation Dialog 2010" beschäftigte sich mit grundsätzlichen Fragen im Themenkomplex Marketing, Pricing und Vertrieb. Der gemeinnützige Verein "eTourism Foundation" bei dem wir mit Gründungsmitglied sind und Roman Egger Vorstandsmitglied ist, hat sich als Veranstalter zum Ziel gesetzt, den elektronischen Tourismus im Alpenraum zu professionalisieren und lädt daher jährlich zum Gedankenaustausch. Das Follow-up zur diesjährigen Veranstaltung hier per video:
Apple iTravel - ein riesen Schritt in den Travelmarket?
Wednesday, 12 May 2010 17:49
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Erneut zeigt sich, dass branchenfremde Player verstärkt in den Tourismussektor einsteigen. Ob es nun die Spekulationen sind, Google würde ITA-Software aufkaufen (ITA ist ein IT-Serviceprovider der u.a. Fluglinien wie American Airlines, Air Canada, Alitalia zu seinen Kunden zählt) oder Apple ,die mit der "iTravel" App den Reisemarkt aufmischen wollen. Mit iTravel soll man künftig Flüge, Hotels und Mietautos buchen können, Tickets bestellen und bezahlen sowie den Check-In auf NFC-Basis durchführen können. (Gerüchten zur Folge soll das 4G iPhone mit NFC-Chip ausgestattet sein.) Interesse zeigt man besonders am Event und Ticketingsektor und hofft mit iTravel hier eine Marktlücke erschließen zu können. Den kompletten Bericht findet man bei Patently Apple.
Nein, gleich mal vorweg die Antwort. Seit Jahren hält sich hartnäckig die Vermutung ,dass die OTA´s (Online Travel Agencies) den klassischen Reisebüros den Gar ausmachen würden. Bislang ist davon jedoch noch nichts zu merken. Klar, der Shift in Richtung Internet ist massiv und die Wettbewerbsbedingungen haben sich verschärft. Unter dem Begriff "Verlußt der Mitte" könnte man den aktuellen Trend ev. treffend beschreiben. Es überleben entweder die Großen oder die kleinen Nichenanbieter. Dazwischen wird´s hart. So lebt man nunmehr seit einigen Jahren in einer Online-Offline Welt. Kunden recherchieren vorab im Netz und gehen dann zum Buchen in´s Reisebüro - oder umgekehrt, OTA´s wie Expedia haben versucht "Brick and Mortar-Dependancen" - also physische Filialen zu eröffnen und so manches Reisebüro unternahm den Versuch sich zu virtualisieren. Es sind eben beide Märkte - online wie offline - von Interesse und hart umkämpft. Seit einigen Wochen gibt es jedoch ein neues Business-Modell. OTAs wie Expedia, Orbitz und Ebookers bieten Affiliate-Programme für Reisebüros an. Der Zugriff auf das Portfolio der OTA´s ist natürlich interessant und zudem gibts eine Commission für jede Transaktion. Co-Operation also zwischen den On- und Offlinern? Expedia hat beispielsweise letzte Woche mit seinem Travel Agent Affiliate Program (TAAP) neue Wege beschritten und konnte bislang 8.000 Mitglieder gewinnen.