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TW - Call for Papers: Kultur- und Kunsttourismus E-mail
  
Saturday, 13 March 2010 18:28
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Die Zeitschrift für Tourismuswissenschaft schreibt hiermit einen ‚Call for Papers’ für Heft 5 (Erscheinungstermin Frühjahr 2011) zum Thema „Kultur- und Kunsttourismus“ aus. Koordinatoren des Heftes sind Prof. Dr. Andreas Kagermeier, Universität Trier, und Prof. Dr. Albrecht Steinecke, Universität Paderborn.

Zum Themenschwerpunkt: Das fünfte Heft der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft ist den aktuellen Entwicklungstendenzen im Kultur- und Kunsttourismus gewidmet, der in den letzten Jahren durch eine Reihe von Veränderungen auf der Angebots- und der Nachfrageseite gekennzeichnet ist.
Kulturell motivierter Tourismus erfreut sich in den letzten Jahren einer zunehmenden Nachfrage, insbesondere – aber nicht nur – im Kontext des Städtetourismus. Dabei ist gleichzeitig eine deutliche Ausdifferenzierung und Ausweitung des Angebotes zu konstatieren. Das heißt Kulturangebote werden einerseits vielfältiger – wobei auch eine deutliche Erweiterung und teilweise Neufassung des traditionellen Kulturbegriffes stattfindet. Andererseits haben viele Destinationen ihr kulturtouristisches Angebot erheblich erweitert, so dass inzwischen ein verschärfter Konkurrenzkampf um Kultur- und Kunsttouristen zu konstatieren ist. Neben der Entwicklung von tragfähigen Angeboten stellt in diesem Marktsegment die branchenübergreifende Kooperation mit einem breiten Spektrum von kulturschaffenden Akteuren eine weitere Herausforderung dar, um sich mit diesem extrem komplexen Leistungsbündel erfolgreich im Wettbewerbsumfeld positionieren zu können.
Auch nachfrageseitig zeichnet sich eine Reihe von Prozessen ab. So ist zu beobachten, dass die Inszenierungsansätze der 1990-er Jahre, die vor allem auf ein „Vergnügungs“-Erlebnis abzielten, sich teilweise überlebt haben. Neue Formen von kulturtouristischen Angeboten bedienen sich zwar nach wie vor der Erlebnisrhetorik, zielen aber oftmals mit innovativen Ansätzen auf stärker die Besucher einbeziehende Ansätze der „Bespielung“ von kulturhistorischem Erbe ab, werden mit anderen touristischen Angebotssegmenten zu „hybriden“ Produkten kombiniert oder nehmen Ansätze des Trends zur „Entschleunigung“ und der Suche nach der „Destination Ich“ mit auf.
Vor diesem Hintergrund werden für den Themenschwerpunkt in Heft 5 der Zeitschrift Beiträge gesucht, die sich beispielsweise mit folgenden Teilaspekten auseinander setzen:
·         Methoden der Marktabgrenzung und Zielgruppenanalyse im Kulturtourismus
·         Kulturelle Urlaubsaktivitäten als Form der sozialen Distinktion und symbolischen Verständigung
·         Konflikte und Konfliktmanagement im Spannungsfeld von Kultur, Denkmalpflege und Tourismus
·         Dritte-Welt-Tourismus und Akkulturation – eine Bilanz des aktuellen Forschungsstandes
·         Perspektiven des Kulturtourismus zwischen Erlebnisorientierung und Sinnsuche
Willkommen sind sowohl theoretische wie auch empirische, quantitativ wie qualitativ ausgerichtete Beträge, die sowohl der Grundlagenforschung als auch der angewandten Forschung entstammen können men. Es werden insbesondere neue und innovative Fragestellungen, theoretische Perspektiven und Methoden begrüßt.
Wir fordern interessierte Autorinnen und Autoren auf, zunächst einmal ein Abstract des von ihnen geplanten Beitrages zu übermitteln (ca. 1 Seite A4). Die Redaktion wird innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf des Termins für die Einreichung und unter Berücksichtigung der fachlichen Aspekte sowie des zur Verfügung stehenden Platzes eine Auswahl treffen und zur Einreichung der Langfassung einladen, welche anschließend einem double-blind Review unterzogen wird.
TERMIN für die Einsendung Ihres Abstracts ist 30. April 2010. Bitte senden Sie Ihr Abstract an den Geschäftsführenden Herausgeber der Zeitschrift ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it ). Für die Erarbeitung der Langfassung steht Ihnen ggf. der Zeitraum bis 30. September 2010 zur Verfügung.
Zusätzlich zu den Schwerpunktthemen, die in den Heften der TW behandelt werden, können auch andere Beiträge/full papers sowie Projektberichte aufgenommen werden. Diese können ohne feste Terminsetzung laufend an die TW geschickt werden. Full papers sollen maximal 20 Normseiten à 1800 Zeichen plus Leerzeichen (einschließlich Tabellen, Abbildungen, Abstract, Anmerkungen und Literaturverzeichnis), Projektberichte maximal 5 Normseiten umfassen.
Buchbesprechungen und Konferenzberichte runden die Hefte ab und sollen einen Überblick über die rege tourismuswissenschaftliche Forschungstätigkeit im deutschsprachigen Raum geben. Hinweise auf neu erschienene Publikationen und themenspezifische Konferenzen sind ebenso jederzeit willkommen.

 

 


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Last Updated on Saturday, 13 March 2010 18:35
 
'Feldforschung'
  
Saturday, 13 March 2010 14:12
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Da sich unser SMAPs Projekt (siehe www.smaps-asia.com) nach nunmehr zweieinhalb Jahren Laufzeit dem Ende zuneigt, war es an der Zeit, Fortschritte des Projekts und der stattgefundenen Trainings zu evaluieren.

Zwei Länder - Nepal und Sri Lanka - und davon insgesamt 120 touristische Beherberger nahmen an Schulungen zu unterschiedlichsten Themen teil. Diese umfassten von ‚housekeeping‘, ‚front office management‘ über ‚waste management‘ bis hin zu ‚etourism-Trainings‘ alle essentiellen Bereiche, die für einen KMU-Betreiber zu einer Stärkung des Unternehmens beitragen können.

Unsere Aufgabe war es nun, eine Evaluierung hinsichtlich der Projektfortschritte an sich sowie der gesamten Effektivität des Projekts festzustellen. So kam es, dass ich in den letzten 10 Tagen Interviews mit 20 unterschiedlichen Unternehmen in Nepal durchführen durfte. Da hier insgesamt 80 Unternehmen aus vier unterschiedlichen Locations teilnahmen (Nargakot, Phokara, Lumbini und Chitwan), galt es sodann, diese zu aufzusuchen und zu interviewen (siehe Foto - im Bild ein Interview mit einem Unternehmer in Nargakot - Nepal).
 
Die Reise ging weiter nach Sri Lanka, wo weitere 40 sogenannte SMAPs (small and medium sized accommodation providers) an diesem European Commission Programm teilnahmen und ebenso interviewt wurden. Ausgewählte Regionen hier waren Negombo, Unawatuna und Tangalle.

Der Grundtenor der Unternehmer ist sehr positiv, und sowohl der Wunsch als auch nach wie vor der Bedarf nach weiteren Trainings besteht – soweit die ersten Ergebnisse der Evaluierung.
 

 

Namaste!
 

 
Erste Ergebnisse der Reiseanalyse von der ITB 2010 E-mail
  
Thursday, 11 March 2010 11:01
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Heute wurde auf der ITB in Berlin die viel erwartete Reiseanalyse präsentiert. Das Reiseverhalten der Deutschen lässt sich laut RA 2010 auf die Formel "Stabilität - aber nicht für jeden" reduzieren. Rund 3/4 aller Deutshen sind im letzten Jahr trotz Wirtschaftskrise in Urlaub gefahren. Mit gut 64 Millionen Urlaubsreisen lag auch die Anzahl der Reisen auf Vorjahresniveau. Die Angst vor der Krise tangiert auch derzeit nicht die Reiselust und so planen auch für 2010 nicht weniger Bundesdeutsche eine Urlaubsreise als zuletzt. Eingeschränkt sind jene Bevölkerungsteile mit geringem Einkommen. Aus finanziellen Gründen wird hier das Reisen eingeschränkt, die anderen, nämlich jene mit höherem Einkommen sind 2009 jedoch mehr gereist als 2008. Prof. Peter Aderholt (GF der FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.)  betont: "Die Schere klafft auch im Tourismus immer weiter auseinander".

 

Mit leichten Zuwächsen des Marktanteils ist Deutschland der Gewinner 2009. Beinahe jede dritte Urlaubsreise hatte im Vorjahr eine deutsche Destination zum Ziel wobei drei von vier Urlaubsreisen in eines der Top-5 Bundesländer Bayern (6,75%) Mecklenburg-Vorpommern (6,5%) Schleswig-Hollstein (4,1%), Niedersachsen (3,6%) und Baden-Württem berg (2,9%) führte. Bei den Auslandsreisen führt Spanien mit 12,8 % aller Urlaubsreisen der Deutschen ganz eindeutig. Es folgen Italien mit 7,9% und Österreich mit 5,9%. Die Türkei liegt danach mit einem Anteil von 5,7%. Diesbezüglich sei darauf hingewiesen, dass sich alle Werte auf einen Mindestaufenthalt von 5 Tagen durch Deutsche ab 14 Jahren beziehen. Dies mit berücksichtigt lässt den vorsichtigen Schluss zu, dass der Anteil der Österreichreisen (insbesondere vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren zunehmenden Kurz-Trips) deutlich höher ist. Die RA 2010 bringt hinter allen Zahlen jedoch eines zum Ausdruck: Die Urlaubslust ist ungebrochen. 68 Prozent der Deutschen planen für 2010 zu verrreisen, weitere 16 Prozent sind noch unentschlossen.


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Last Updated on Thursday, 11 March 2010 11:24
 
Frisch-gebackene eCoaches im Lammertal E-mail
  
Wednesday, 10 March 2010 10:38
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Am Freitag den 5. März fand an der FH-Salzburg die Abschlussprüfungen der eCoachausbildung im Rahmen des eTourism-Fitness Projektes statt.

 

Mehr Informationen dazu unter: http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20100309_TPT0001

Last Updated on Wednesday, 10 March 2010 10:52
 
Neuzugang von der Southern Utah University
  
Monday, 08 March 2010 11:36
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Dorothy final.jpgSeit Februar 2010 verstärkt die Studentin Dorothy Knudson das Team der Abteilung für Tourismusforschung. Dorothy studiert an der Southern Utah University und ist Stipendiatin des Austrian Marshall Plan, ein Austausch Programm für StudentInnen aus Österreich und den USA. Bis Ende dieses Semesters wird Dorothy Knudson an ihrer Master-Thesis zum Thema "Image perceptions of Austria" an der Fachhochschule Salzburg arbeiten.


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Last Updated on Monday, 08 March 2010 16:57
 
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