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Neuzugang von der Southern Utah University
  
Monday, 08 March 2010 11:36
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Dorothy final.jpgSeit Februar 2010 verstärkt die Studentin Dorothy Knudson das Team der Abteilung für Tourismusforschung. Dorothy studiert an der Southern Utah University und ist Stipendiatin des Austrian Marshall Plan, ein Austausch Programm für StudentInnen aus Österreich und den USA. Bis Ende dieses Semesters wird Dorothy Knudson an ihrer Master-Thesis zum Thema "Image perceptions of Austria" an der Fachhochschule Salzburg arbeiten.


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Last Updated on Monday, 08 March 2010 16:57
 
Konferenz: Tourismus im Spannungsfeld von Polaritäten E-mail
  
Thursday, 18 February 2010 19:03
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Am 26. April findet an der Fachhochschule Salzburg die Konferenz "Tourismus im Spannungsfeld von Polaritäten" statt. Die Veranstaltung ist die Fortsetzung des 2007 abgehaltenen Kongresses (und Buches mit gleichnamigem Titel) „Tourismus- Herausforderung-Zukunft“. Widmete sich die erste Veranstaltung (und der erste Band) explizit den Herausforderungen, die die Zukunft an das Phänomen Tourismus stellt, diskutiert diese Veranstaltung (sowie der neue Band - Erscheinungstermin voraussichtlich zum Kongress) die auftretenden Spannungen, die diesem Feld innewohnen.

 

Der Polaritätsfeldansatz (nach Muhar / Vilsmaier) bezieht sich auf Paulo Freire, der Themen nicht isoliert oder statisch sieht. Vielmehr beziehen sich Phänomene gleichzeitig auch dialektisch auf ihren Gegensatz und somit wird eine ganzheitliche Sicht gewährleistet. Der Polaritätsansatz öffnet daher das komplexe Feld Tourismus durch den Einbezug eines großen Themenspektrums und ermöglicht somit eine Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Positionen. Ziel einer integrativen Theoriediskussion bzw. einer Reflexion pragmatischer Anwendungen ist nicht, Polaritäten aufzulösen (nach dem „entweder-oder“-Schema), sondern im Sinne der östlichen Sichtweise, Widersprüche zu integrieren und zu harmonisieren (im Sinne eine „sowohl-als auch“-Denkens).

 


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und hier buchbar! Vorläufiges Programm


 


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Last Updated on Friday, 19 February 2010 12:55
 
Corporate Social Responsibility E-mail
  
Thursday, 18 February 2010 00:00
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 Von der Notwendigkeit, auch im Tourismus gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen

 

Zugegebenermaßen erscheint der Tourismus nicht gerade als der schnellste Wirtschaftssektor, wenn es darum geht, neue Entwicklungen - technischer, wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Natur - zu adaptieren. Dies gilt auch für das Konzept der „Corporate Social Responsibility“ – kurz CSR. Bereits in den 50er-Jahren diskutierte man in den USA über die „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“. Als Teil der Lissabon-Strategie der Europäischen Union wurde das Thema erstmals im Millenniumsjahr auf die politische Agenda gesetzt. Nun, beinahe eine Dekade später, scheint sich der Begriff CSR erstmals in den Köpfen jener Tourismusverantwortlichen festzusetzen, die Weitblick besitzen und soziale Verantwortung als Voraussetzung für den erfolgreichen Fortbestand wirtschaftlichen Handelns erkennen.

 

Das auf Freiwilligkeit beruhende Konzept weist also einen starken Nachhaltigkeitscharakter auf und deckt als solches sowohl ökologische als auch ökonomische und sozio-kulturelle Dimensionen ab. In anderen Branchen haben bereits viele Unternehmen CSR-Beauftragte engagiert, die Nachhaltigkeitsberichte publizieren und so das Interesse des Unternehmens am Gemeinwohl dokumentieren. Wie könnte dies im Tourismus aussehen? Notwendigkeit oder Luxus? Oder besteht gar die Gefahr, das Konzept der CSR als Mittel zur Imagepolitur zu instrumentalisieren, um somit eine neue Art des Reputationsmanagements zu etablieren? Kritikern ist nicht von der Hand zu weisen, dass das CSR-Engagement schnell zum geschickten Marketinginstrument missbraucht werden könnte. Derartiges Handeln würde natürlich den Gedanken der Nachhaltigkeit – auch im Eigeninteresse – ad absurdum führen und lediglich kurzfristigen Erfolg versprechen. Wenngleich die Tourismuswirtschaft sehr heterogen und klein strukturiert ist, was die Handlungsfähigkeit des Einzelnen begrenzt hält, so entsteht durch das destinationsweite Commitment, also das einheitliche, zielgerichtete Handeln der einzelnen touristischen Akteure in Summe, ein umso größerer Hebel. Dabei geht es nicht um vereinzelte gute Taten, sondern vielmehr um soziales und ökologisch verantwortungsvolles Handeln im Bereich des Kerngeschäfts touristischer Unternehmen. Corporate Social Responsibility ist demnach als Unternehmens- bzw. Destinations-Strategie zu verstehen, die entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette ihren Einsatz finden kann. 

 

So kann CSR beispielsweise bereits bei der Informationsphase über ein Reiseziel ansetzen, indem Hinweise zum Verbraucher- bzw. Konsumentenschutz gegeben werden.  Bei der An- und Abreise unterstützen klimafreundliche Transportmittel und optimierte Mobilitätskonzepte ökologische Nachhaltigkeitsaspekte ebenso wie die soziale Dimension, indem die Bereisten vor zu viel Verkehr, Lärm und Emissionen geschützt werden. Vor Ort unterstützen Umweltmaßnahmen auf Leistungsträgerebene den nachhaltig ausgerichteten Naturschutz, und angemessene Arbeitsbedingungen sichern Rechte der Mitarbeiter. Gerade die soziale Dimension wird oftmals unterschätzt, doch sollten nicht schon längt die Alarmglocken läuten, wenn zahlreiche Studien belegen, dass beispielsweise die Selbstmordrate in tourismusintensiven Destinationen signifikant höher ist als andernorts? Aber auch die Verwendung von regionalen und  Fair Trade Produkten in der Zuliefererkette, oder das gezielte Bewahren der kulturellen Identität passen in das CSR-Konzept. Es liegt auf der Hand, dass gerade die Komplexität der Handlungsoptionen, verknüpft mit dem Aspekt der Freiwilligkeit auf möglichst breiter und homogenisierter Ebene, zu großen Herausforderungen führt.

 

Wäre es nun unethisch, bei all den zuvor genannten, und soeben in den Geist gerufenen gesellschaftlichen Verantwortungsmöglichkeiten, an die eigene Geldtasche zu denken? Keineswegs, die gesellschaftlichen Entwicklungen erscheinen diesbezüglich auch geradezu einladend, denn die Forderung nach nachhaltigen Angeboten wächst von Konsumentenseite beständig. So zählen rund 12 Prozent der deutschen Bevölkerung zur Gruppe der LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability). Dieses qualitätsorientierte Segment sind keine ökobewussten Konsumverweigerer, sie konsumieren lediglich überlegt und selbstbewusst, nicht aus einer politischen, sondern aus einer privaten Überzeugung heraus.

 

Einer Studie des Marktforschungsinstitutes GfK zufolge sind sogar 65 Prozent aller deutschen Haushalte CSR-affin. Allein jene deutschen Urlauber, die dem CSR-Thema einen sehr hohen Stellenwert beimessen, stehen für rund 7,3 Mrd. Euro Umsatz. Gesellschaftliche Werte und Normen verschieben sich so, dass Schlagworte wie Authentizität, Regionalität aber auch Solidarität, Fairness und Mitgefühl wieder im Trend stehen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass drei Viertel der deutschen Urlauber den schonenden Umgang mit der Umwelt sowie die Sicherheit bei An- und Abreise für wichtig, bzw. sehr wichtig halten. Erstaunlicher jedoch, das Bedürfnis nach wahrgenommener sozialer Gerechtigkeit und humanen Arbeitsbedingungen am Urlaubsort, die für zwei Drittel der Touristen von hoher Bedeutung sind. Die Gesellschaft zeigt es uns also erneut, woran wir uns zu orientieren haben, und anstatt Märkte aus Marketingperspektive zu betrachten, lohnt es sich oftmals, „Societing“, also die Beobachtung der Gesellschaft, zu betreiben.

 


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Last Updated on Thursday, 19 August 2010 12:16
 
ENTER2010 - Paper Presentation E-mail
  
Tuesday, 16 February 2010 14:39
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Vergangenen Freitag hatten wir die Gelegenheit unser “accepted” Paper auf der Enter 2010 in Lugano zu präsentieren. Vor den rund 30 anwesenden TeilnehmerInnen in der Session „Mobile Technology“ präsentierte ich das Paper “Evaluation of the Concept of Early Acceptance Tests for Touristic Mobile Applications”.

 

Unter dem Schlagwort „Rapid Prototyping“ subsumiert, gibt es eine Reihe interessanter Möglichkeiten, mobile Anwendungen zu entwickeln. „Rapid Prototyping“ ist insbesondere bei mobilen Anwendungen von großem Interesse, da es in diesem Bereich sehr kurze „Time to Market“ Phasen gibt. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden werden daher Möglichkeiten zur raschen Entwicklung von Prototypen gesucht. Hierfür gibt es eine Reihe von Tools und Frameworks auf dem Softwaremarkt. Eines dieser Tools ist das „NetBeans Mobility Pack“ mit dem das Projekt Rapid Prototyping umgesetzt wurde. In einem ersten Schritt galt es, die Methodik und Szenarien seitens der Fachhochschule Salzburg Forschungsgesellschaft GmbH (FHS) zu definieren.

 

Danach wurde die Erstellung des Prototypen mit dem Framework durchgeführt. Neben den Resultaten bei der Anfertigung des Prototypen mit dem „NetBeans Mobility Pack“, wurde der Prototyp im Feld (Real Kontext) getestet. Das Ziel war es, in einer kurzen Zeitspanne, schnell und einfach, einen mobilen Prototypen mit dem „NetBeans Mobility Pack“ zu entwickeln. Dabei galt es, den benötigten Arbeitsaufwand für die Erstellung des Szenarios zu messen und die „Machbarkeit“ bei der Entwicklung zu evaluieren. Vorgabekriterien waren die Zeit, welche für die Umsetzung zur Verfügung stand und der Funktionsumfang des Prototypen. Des Weiteren galt es zu überprüfen, in wieweit ein professioneller Entwickler vs. einem Nicht-Entwickler in der Lage ist, in einer vorgegebenen Zeitspanne die Aufgabenstellung zu bewältigte. So konnten die Vor- und Nachteile des NetBeans Mobility Packs analysiert und aufgezeigt werden.

 

 

Die Erstellung des Prototypen war erfreulicher Weise von 5 der 6 teilnehmenden Probanden gelöst bzw. umgesetzt worden. Von den drei Nicht Entwicklern konnten 2 Probanden den Prototypen mittels dem NetBeans Mobility Pack in einer relativkurzen Zeit (5 Stunden und 9 Stunden) realisieren. Repliziert man die Ergebnisse aus dem Feldtest, kann man sehr positive Eindrücke manifestieren. Alle Probanden fanden den von den „Nicht-Entwicklern“ präsentierten Prototypen sehr realistisch und mit einer „echten“ Applikation vergleichbar. Vor allem die Darstellung der Karten wurde gelobt. Kritikpunkte waren die etwas zulangen Texte. 15 der 16 im Interview befragten Personen würden den Prototypen aufgrund seiner logischen Nachvollziehbarkeit bzw. bereits erwähnten Darstellungsform nutzen.

 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass das Simulationsframework NetBeans Mobility Pack für Rapid Prototyping geeignet ist, und eine gute Grundlage für rasche Entscheidungen bei mobilen Applikationen bietet. Außerdem gelingt es durch die rasche Umsetzung Kosten zu sparen und somit häufige Fehlinvestitionen zu vermeiden.  

 


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Last Updated on Friday, 19 February 2010 13:40
 
ENTER 2010 E-mail
  
Wednesday, 10 February 2010 13:33
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Die diesjährige ENTER-Konferenz findet in Lugano/CH statt. Vom 9-12. Feb. diskutieren rund 350 Teilnehmer rund um das Thema eTourism. Neben den wissenschaftlichen Präsentationen (die wieder in den Proceedings der ENTER im Springer-Verlag erhältlich sind), ergänzen Industry- und Destination-Tracks die Debatte aus der Praktikersicht. Wer live Einblicke möchte, kann diese auf http://www.enter2010.org/info/ erhaschen.

 

Live Video streaming by Ustream


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Last Updated on Friday, 19 February 2010 12:51
 
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